Transaple


Nicht nur Irondrakes machen eine Transalpe! Auch Werner Leitner und Ex-Weltmeister Faris Al-Sultan wählen dieses Abenteuer als eine Möglichkeit der Vorbereitung für ihre Wettkämpfe. Nur nennen die beiden es nicht "Transalpe" sondern schlicht und einfach "Alpenüberquerung". Und trotzdem beschweren sich auch die beiden über die schier unendliche Zahl an Kehren. Aus Respekt vor der Schwierigkeit dieses Unterfangens wählt sogar der Werner Leitner eine Kompaktkurbel. (Bei einer Transaple hilft selbst alles Doping der Welt nichts mehr - und die Profis haben sicherlich mehr als genug davon!)
Also was lernen wir daraus:
1) Eine Transaple ist sicher eine gute Vorbereitung für die Langdistanz.
2) Jungs, die Leistung bei eurer Transaple war echt ein Wahnsinn!

4 Kommentare:

Pete hat gesagt…

Danke, danke, Schafspelz (unbekannterweise)!

Das ist wahrlich Balsam auf meine Wunden! Du bist endlich einer, der verstehen würde, dass man am ersten Tag und mitten im zweiten, elendslangen Anstieg der Transalp einfach umdreht und mit dem Zug zurückfährt, weil es so anstrengend ist. So beinahe geschehen, wenn mich nicht IronChris und Snick so lange ganz, ganz freundlich gepiesackt hätten und mich nicht mit allerlei PowerGel auf die bis zu 17%-ige Idalpe gelockt hätten. Es war schlussendlich für einen guten Zweck - nicht die Aussicht auf die Kraterlandschaft war's, sondern der virtuelle Duft der Käsespätzle, die unten im Samnaun-Tal gewartet haben.

IronChris hat gesagt…

Hi Pete!
Auf der Idalpe hast du echte Steherqualitäten gezeigt! Obwohl es dir sichtbar nicht so (ganz) gut gegangen ist, hast du dich raufgekämpft! Das macht einen Ironman aus! Daran kann sich in Zukunft auch Luca ein Beispiel nehmen wenn er mit dem Onkel Pete trainiert :=)
Von den Käsespätzle und dem übrigen Abendessen hätte ich noch ein wenig mehr vetragen, aber die Schweiz ist ja bekanntermassen nix für low-budget Transalper...
Aloha

Snick hat gesagt…

und es war ja nicht so, dass christian und ich uns mit der idalpe gespielt hätten...
männer, es war für mich eine ehre, mit euch dort oben zu kämpfen!

=O)
euer snick

Anonym hat gesagt…

also ich kenn die Fahrt auf das Stilfser Joch nur von oben. Wir sind damals nämlich auf der Wanderroute hinaufgefahren und das war im nachhinein betrachtet ein wenig leichtsinning, denn es war ein urschmaler Pfad und links ist es mörderisch steil runter gegangen. Einmal hatte ich Glück, als ich mit dem Rad nach links kippte und ich mich gerade noch an dem Seil rechts am Felsen anhalten konnte (welches eigentlich für die Wandersleute gedacht war ;-)). Wir dürften wirklich wie Außerirdische dort ausgesehen haben, da wir ständig gefilmt und fotografiert wurden. Na ja, es ist Gott sei Dank alles gut gegangen, aber das nächste mal werde ich auch die Straße verwenden.

Wolfgang