Endlich auch ein Bergradler!


Nach vielen Jahren ohne bergtaugliches Gefährt haben einige Drakes es mir derart schmackhaft gemacht, dass auch ich nun zugeschlagen habe. Bei Canyon bestellte ich das Nerve XC 5.0. Es ist ein Kompromiss aus Preis, Gewicht und Komfort. Zwar wollte ich immer ein leichtes Hardtail, doch wozu? Ich werde sicher (nicht sobald) MTB-Rennen fahren. Es geht eher um Abwechslung im Tri-Training und den Traum einer Alpenüberquerung kommenden Sommer.

Ein Foto von meinem weißen Rössl (schwarze Radln haben eh alle) kommt noch.

Hier noch ein paar Daten:

Rahmen Aluminium
Dämpfer FOX RP 23
Gabel RockShox Reba Race
Gruppe SRAM X.9 und Shimano Deore
Bremsen Formula Oro K18
Felgen Alex XD-Lite Disc
Reifen Schwalbe
Kurbeln Shimano Deore LX
Vorbau und Lenker Syntace
Sattel Selle Italia Filante

Rahmengröße M
Preis 1469€

Fotos folgen noch.

+++ JETZT NEU: DRAKEAMIN! +++


Liebe Triathleten!


Wer hat noch nicht davon gehört - vom neuen Wundermittel aus dem renomierten Hause der Irondrakes. Die ganze Saison über wurde in Wechselzonen darüber gemunkelt, hinter vorgehaltener Hand davon erzählt, teilweise sogar schon unter dem Tisch damit gehandelt.


Jetzt sagen wir: Schluß damit! Deshalb ist hier und jetzt weltweit erstmals erhältlich: Die neue, große 100 Stück Dose DRAKEAMIN! Mit ihr findet selbst der ambitionierte Triathlet sein Auskommen für eine gesamte Ironman-Vorbereitung.



Was ist aber nun das Besondere an DRAKEAMIN? Wissenschaftliche Studien unter der Leitung von Diplom-Trainer Pete aus dem Triathlon-Forschungszentrum Bisamberg zeigen, daß je nach Trainingsstand und physischen Voraussetzungen der Probanden teilweise enorme Leistungssteigerungen verzeichnet werden konnten. Die spezielle Zusammensetzung der Inhaltstoffe von DRAKEAMIN bewirkt eine statistische Normalverteilung der Testergebnisse mit dem oberen Grenzwert von 10h39.

DRAKEAMIN ist somit derzeit weltweit das einzige legale Mittel, das Finisherzeiten von unter 10h40 auf der Triathlon-Langdistanz garantiert!



Dazu Stimmen von zufriedenen DRAKEAMIN-Kunden:



IronChris, Schwechat
"Ja... DRAKEAMIN ist phantastisch, ich meine... es ist einfach unglaublich. Ich habe durch meine Trainingspartner davon erfahren... Anfangs war ich etwas skeptisch, weil jeder meinte, hey, da ist ein neues Mittel am Markt, das bringt dich garantiert unter die 10h40... Und davon habe ich schon so lange geträumt. Jedenfalls habe ich es einfach ausprobiert und... was soll ich sagen, es funktioniert! Durch meine zahlreichen Dienstreisen konnte ich nicht so viel trainieren dieses Jahr... dennoch habe ich in Kärnten - also beim Ironman - in 10h39 gefinisht. Ich bin überglücklich!"



Snick, Wien
"Als strenger Verfechter der Windschattenregel stehe ich auch solchen leistungssteigernden Mitteln natürlich äußerst kritisch gegenüber. Beides würde ich NIEMALS anwenden. Dann habe ich es doch ausprobiert und was soll ich sagen, ich bin begeistert! Ohne DRAKEAMIN hätte ich wohl nie meine Endzeit von 10h24 in Kärnten erreicht. Jetzt habe mir bereits die DRAKEAMIN Sonderedition "Kona" für 2008 bestellt. Endlich habe auch ich eine Chance auf Hawaii!"


Wie Sie sehen, hat DRAKEAMIN bereits in seinem ersten Jahr am Markt Dutzenden Triathleten ihre langersehnten Träume erfüllt. Greifen Sie jetzt zum Hörer und wählen Sie die eingeblendete Nummer, wenn auch Sie die Nase voll haben von sinnlosen Längen im Pool und stürmischen Radfahrten im Norden von Wien.


Und wenn Sie jetzt sofort bestellen, bekommen Sie nicht nur die neue, große 100 Stück Dose DRAKEAMIN, sondern gleich zusätzlich die DRAKEAMIN Sonderedition "Kona", die Sie garantiert in nur zwei Jahren nach Hawaii bringt. Unter den ersten 30 Anrufern wird außerdem ein zweiwöchiges Trainingslager in Cesenatico mit dem legendären Irondrakes Triathlon Team verlost. Verpassen Sie nicht die Chance Ihrer Triathlon-Karriere. Greifen Sie jetzt zu!

Gemäß § 13 Abs 2 Z 1 AMDG (Arzneimittel und Doping Gesetz) sind wir verpflichtet, den originalen und bei der Österreichischen Kammer für Arzneimittel und Doping zur Bewilligung eingereichten Beipackzetteltext zu veröffentlichen:

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Drakeamin
50mg

Lutschpastillen
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Gebrauchsanweisung


Wirkstoff:
Benzydaminhydrochloridorthophosphatasetropamin
Extrakt der nur in Maui heimischen Kokospalmenrinde; erste Synthese 1988 durch Frederic Allen, der das Präparat erfolgreich an seinem Bruder getestet hat.


Bestandteile:
150mg Erythropoetin (Farbstoff), 250mg Dehydroepiandrosteron (Zuckeraustauschstoff), 20mg Voltaren (Füllstoff), 100mg Prednisolon (Konservierungsmittel) und 25mg bovines Somatotropin (Geschmacksträger).


Arzneiform:
Saccharosefreie Lutschpastillen


Packungsgröße:
100 Pastillen


Namensgebung:
Im Volksmund „9-Stunden-Perle" genannt, leitet sich die Handelbezeichnung von der polynesischen Bezeichnung des Pflanzenextrakts „dra – kea – min" ab, was soviel bedeutet wie „Der Bezwinger (dra = Sieger, Anführer) jubelt (kea = sich über andere erheben, Hände in Höhe reißen) zur neunten Stunde (min = neun)". Die laufende Polynesiologie-Diskussion geht jedoch von einem Übersetzungsfehler aus. Richtig bedeutet „kea" in einem nordwestpolynesischen Dialekt nämlich „aufstehen", womit sich der Satz „Der Bezwinger steht um neun Uhr auf" ergibt. Kulturgeschichtlich deckt sich das mit der Lebensweise der hawaiianischen Stammesführer, die nur zu speziellen Anlässen (z.B. kultische Handlungen wie das Erklimmen heiliger Berge) vor ca. 9 Uhr aufstehen.


Wirkungsweise:
Fördert die Durchgängigkeit der Ganglien und steigert somit die geistige Denkleistung und das Zeitgefühl in einem derartigen Ausmaß, dass die exakte Abschätzung der einzuhaltenden Geschwindigkeit bei zurückzulegenden Teilstrecken in mehreren Fortbewegungsarten ermöglicht wird.


Anwendungsgebiete:
Alle Tätigkeiten, die mit der pünktlichen Durchführung komplexer Bewegungsabläufe verbunden sind, wie z.B.
Berufliche Lkw-Fahrten im Huckepack – Verkehr (Termingetreue Abwicklung in Kombination mit Fähre und Bahn)
Arbeit bei Zustelldiensten, inkl. Post ("drive-and-go-upstairs"-Modus)
Triathlon
Weltraummissionen mit Mondlandung (Zusammenspiel von Trägerrakete, Raumkapsel und Mondlandeeinheit)


Dosierung:
Normale Einnahme: 1x täglich
Bei Einnahme vor Langdistanz-Triathlons:
Unter 10h30 Stunden: 3x täglich
Unter 9 Stunden: 5x täglich
Unter 8 Stunden: Informieren Sie sich besser bei Ihren Arzt oder Apotheker oder einschlägigen Literatur (z.B. Ole Petersen: Ironman – Das 8-Stunden-Programm)


Wechselwirkungen:
Es bestehen sowohl förderliche wie auch nachteilige Wechselwirkungen.
Positiv wirken:

  • 25-Stunden-Trainingspläne zur Förderung der geistigen Denkleistung und Steigerung der Pünktlichkeit
  • Leichte Transportmittel (Einsatz bei der Post: Zweitakt-Mopeds mit schmaler Bereifung; Triathlons: Carbonrahmen mit Vorbauten aus Glasfasern, dafür abmontierten Bremsgriffen)
  • Ganzkörpermassagen von bis zu 24-jährigen, blonden Mädels mit einem BMI von maximal 22.

Als negative Wechselwirkungen sind folgende bekannt:

  • Radhelme mit hohem cw-Wert (vgl. gelbe Helme von Postlern)
  • Ungünstige, zu aufrechte Sitzposition, weil durch die Unterbindung des Blutzustroms des Hypothalamus die mentale Kapazität für das Splitzeitenrechnen beeinträchtigt wird.
  • Laufräder mit einem Gewicht von über 1700 Gramm pro Paar.
Nebenwirkungen:
Die dauerhafte Einnahme des Präparats kann zu folgenden Störungen führen:

  • Nackenverspannungen (Minutenweises auf-die-Uhr-schauen).
  • Beeinträchtigungen des Kehlkopfes sowie spastische Verkrampfungen der Gesichtsmuskulatur (weil es trotz wiederholten Fluchens schon wieder nicht klappt, ein 5 x 15-Kilometer-Intervall pünktlich im 42er-Schnitt zu fahren).
  • Trockener Mund und Rissbildung an Mundwinkeln und Lippen (aufgrund des ständigen Hinweises gegenüber der Lebensabschnittspartnerin, dass die Trainingseinheit heute eh nicht so lange dauert).
  • Vernachlässigung des sozialen Umfeldes, das keine intensive Begeisterung für Ausdauersportarten (insbesondere Triathlon) hegt.
Stand der Gebrauchinformation:
Oktober 2007

Zulassungsinhaber und Hersteller:
IronChris&Pete Ltd. Patent 23726814AT94 angemeldet.
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Neue Langdistanz - in Wien!!!

http://www.viennaman.at/de/menu_main/

Man muss vielleicht noch warten bis diese Langdistanz die Teilnehmeranzahl von einem KIMA erreicht - aber in Zukunft sicherlich auch eine Alternative zum KIMA. Nächstes Jahr ist er noch auf 400 Teilnehmer beschränkt, aber er wird sicherlich sehr schnell wachsen, wenn sich der Veranstalter dazu durchringen kann, die Radstrecke auf eine gewöhnliche Straße zu verlegen. Das heisst, wahrscheinlich noch ein paar Jahre warten, aber dann kann man sich sogar die lange und unangenehme Reise nach Kärnten ersparen und auf die Qualifikation für den KIMA verzichten. Vorteil wird sicherlich die hohe Anzahl an Zuschauern sein!

Pentek-Datenänderung

guten morgen drakes! =O)

also nachdem wir uns bei unserer letzten zusammenkunft auf die neue schreibweise des teamnamens in den ergebnislisten geeinigt haben, hab ich das jetzt gleich mal durchgeführt unter

https://sportpayment.com/kunden/pentek/shop/shop_addprodukt.php?produkt=aenderung&ticketnr=99420

die datenänderung ist kostenlos und geht ganz schnell. noch mal zur erinnerung: "Irondrakes" ohne team, ohne triathlon und nur der anfangsbuchstabe groß.

lg
euer snick

Frauen & Triathlon


Das ist der Link zum interessanten Thema "Frauen & Triathlon" - gefunden auf 99er Homepage...
Insbesondere der aus dem leben gegriffene, bespielhafte Mann-Frau Dialog ist lesenwert :=) (= siehe erstes Kommentar von Rocco)

Transaple


Nicht nur Irondrakes machen eine Transalpe! Auch Werner Leitner und Ex-Weltmeister Faris Al-Sultan wählen dieses Abenteuer als eine Möglichkeit der Vorbereitung für ihre Wettkämpfe. Nur nennen die beiden es nicht "Transalpe" sondern schlicht und einfach "Alpenüberquerung". Und trotzdem beschweren sich auch die beiden über die schier unendliche Zahl an Kehren. Aus Respekt vor der Schwierigkeit dieses Unterfangens wählt sogar der Werner Leitner eine Kompaktkurbel. (Bei einer Transaple hilft selbst alles Doping der Welt nichts mehr - und die Profis haben sicherlich mehr als genug davon!)
Also was lernen wir daraus:
1) Eine Transaple ist sicher eine gute Vorbereitung für die Langdistanz.
2) Jungs, die Leistung bei eurer Transaple war echt ein Wahnsinn!

Darfs nochwas sein?


Dies war nachträglich betrachtet mein Motto für eine MTB-Ausfahrt am 18. August mit Snick. Wir trafen uns um 10h in der Nähe des Kraftwerks Simmering. Die Bedingungen an diesem Tag lechzten regelrecht nach einer Ausfahrt – und wir beugten uns der Versuchung!

Entlang des Donaukanals ging es am Radweg bis zur Löwenbrücke. Dort querten wir die Heiligenstädter Straße und fuhren über wohl gewählte Wege hinauf zum Kahlenberg. Dort angekommen, genoßen wir das geile Panorma und füllten unsere Wasserflaschen auf. Bei der darauffolgenden kurzen Zwischenabfahrt genoßen wir eine Stiegenabfahrt von einer Brücke. Durch coole Single-Trails und Wege verging die Zeit sehr rasch und so näherten wir uns bald dem letzen Highlight unserer Tour: Der Auffahrt auf den Hermannskogel. Die Abbfahrt von diesem Hügel runter ist echt eine feine Sache – 100% zu empfehlen!Danach gings zurück zur Löwenbrücke und entlang des Donaukanals nachSimmering. Wir verabschiedeten uns in der Nähe des Kraftwerks. Als ich zuhause angekommen war, war mir gar nicht nach Radfahren-Aufhören :=) Deshalb beschloß ich noch ein Stück weiterzufahren. Als Ziel bot sich das Leithagebirge an. Ich fuhr nach Schwechat und von dort an über Feldwege nach Rauchenwarth, Wienerherberg, Trautmannsdorf bis Sommerein am Leithagebirge. Die Bedingungen waren noch immer perfekt: blauer Himmel, 27 Grad, kein Wind. Beim Zurückfahren ging mir zwar mein Iso aus, aber das konnte ich an diesem Tag locker verkraften. Nach 130km und 1300HM kam ich zuhause an. Zur Feier des Tages gönnte ich mir noch 80 Liegstütz und schlemmerte danach meine Nudeln. Ein perfekter Tag!

Die unendlichen Weiten des Leithagebirges bei Sommerein

Trans-Attersee-Swim


Am Freitag, den 14. Juli 2007 sind Peter, Mike, Christian (IronChris), Andi R., Micky, Birgit und ich nach Seewalchen zur Atterseedurchquerung angereist. Getroffen und Abend gegessen haben wir so wie im Vorjahr in der Zenzn Stubn in Schörfling (ein Tipp vom Florian). Gleich nach der Ankunft musste leider unser Tretbootkapitän Andi R. wieder nach Wien zurück, um das Mobil Netz in Serbien wieder in Schwung zu bringen. Christian, der ursprünglich die Schwimmdistanz mit Mike teilen wollte, sprang als Ersatztretbootkapitän ein. Das hat er super gemacht!

Die Nacht haben wir alle in der 2-Sterne Frühstückspension Johann Ebner (um EUR 26,--) verbracht. In der Früh mussten wir uns von Micky verabschieden, der bei der Attersee XTERRA in Steinbach teilnahm. Wie wir später erfahren haben, wurde er zweiter und ist auf dem besten Weg ein Ticket für XTERRA Hawaii zu bekommen.

Gleich nach dem Frühstück fuhren wir zu unserem Ausgangspunkt (große Brücke in Seewalchen). Während Peter und Mike ziemlich schnell in ihre Neo geschlüpft sind, hat es bei mir ein wenig länger gedauert. Ich bin nämlich 3 Tage zuvor beim Radfahren gestürzt - als erfahrener Mountainbiker bin ich im Rennradfahren nicht so geübt ;-(. Dabei habe ich mir 2 tiefe Hautabschürfungen unterhalb des Knies sowie unterhalb des Ellbogens zugezogen. Während ich vom ersten behandelnden Arzt ein striktes zweiwöchiges Schwimmverbot auferlegt bekommen habe, hat mir der Arzt am Freitag außerhalb vom Dienst zu verstehen gegeben, dass er als Privatperson die Durchquerung schon probiert hätte. Der maximale Schaden der eintreten könne, wäre eine Gelenksentzündung. Nach dem Motto „no risk no fun“ habe ich mich nicht von unserem Vorhaben abbringen lassen. Am Freitag habe ich mich noch mit Duschpflaster und Gipsschwimmverband eingedeckt. Dies hat natürlich das Anziehen des Neo ziemlich erschwert.



Um 8 Uhr 30 war es jedenfalls so weit, wir konnten „in See stechen“.



Der Attersee hatte frische 19 Grad aber ein absoluter Sonnentag mit über 30 Grad stand vor uns.



Ursprünglich hätte Peter, unser Trainer, vorne in der Mitte ich und am Ende Mike (hält den österreichischen Masterrekord im 1.500 m) schwimmen sollen. Das Tempo von Peter konnte ich nach rd. 3 Minuten nicht mehr halten, sodass sich die beiden von mir ein wenig absetzten. Vom Gefühl sind wir die ersten rd. 5-6 km mit einem Tempo von rd. 4 km/h geschwommen (15 Minuten pro km). Christian und Birgit sind gleich nach dem Start nach Wayregg (rd. 5,5 km Schwimmdistanz vom Ausgangspunkt entfernt) zum Tretbootverleih gefahren.



Nachdem die beiden das Tretboot mit unseren Versorgungsmitteln (Isostar, Gatorade, PowerBar Riegeln und Gel, Bananen, Balisto, homöopathische Magnesiumtabletten von Irenes Apotheke, Vaseline gegen Sonnenbrand und Kälteschutz, etc.) ist uns Christian entgegengetreten. Bei Kilometer 5 haben wir uns das erste Mal getroffen und wir konnten unseren Versorgungsstop einlegen. Christian hat das echt super gemacht. Er stopfte die hungrigen Mäuler von seinem „Schiff“ aus. Peter, Mike und ich blieben im Wasser und warteten geduldig auf unser „Futter“. Das „Auftanken“ war sehr wichtig, zumal jetzt die (für mich) härteste Passage auf uns zukam, nämlich die rd. 10 km zwischen Wayregg (Ostufer) und dem gegenüber Steinbach liegendem Ufer (Westufer). Denn diese 10 km schwammen wir überwiegend in der Mitte des Sees, ohne wirkliche Referenzpunkte an der Seite. So sehr habe ich mir den anvisierten Punkt gegenüber von Steinbach herbei ersehnt, aber er ist nicht näher gekommen.

Gleich nach dem ersten Stopp auf Höhe Wayregg haben wir uns in zwei Gruppen aufgespalten. Die Gruppe „Peter“ und die Gruppe „Mike und ich mit Tretbootkapitän Christian“. Peter litt mit seinem rd. 10 Jahre alten 100mal benutzten Neopren dermaßen an Kälte, dass er das Tempo verschärfen musste. Ohne Versorgungsboot – das aus Richtung Unterach kommende Versorgungsboot mit meiner hochschwangeren Birgit (10 Tage später kam unser Luca auf die Welt) – konnte Peter nicht rechtzeitig erreichen, sodass er nach rd. 2/3 der Distanz aufgrund von Unterkühlung w.o. geben musste und sich von einem Segelboot aufnehmen lassen musste.

Nach knapp rd. 6 Stunden haben Mike und ich endlich den anvisierten Punkt vis a vis von Steinbach erreicht. Jetzt lagen nur noch 5 km vor uns ;-). An diesem Punkt ist dann Peter von Christian aufgegabelt worden. Kurz danach haben wir dann auch das von Unterach aus startende Versorgungstretboot mit Birgit und zwei weiteren Freunden an Board getroffen. Nunmehr konnte auch Christian in seinen Neo schlüpfen und die letzten 5 km mit uns mitschwimmen. Das Tempo von Christian konnte insbesondere ich nicht mehr mithalten. Ich habe mich nach rd. 15 km auf ein Tempo von rd. 2,5 km/h eingependelt. Peter übernahm nun das von Christian navigierte Tretboot und übergab sämtliche Versorgungsmitteln an Birgits Tretboot, um das aus Wayregg ausgeborgte Tretboot wieder zurückzubringen.

5 km vor Ende habe ich gewusst, dass ich „finishen“ werde. Die letzten 5 km waren zwar anstrengend – besonders für meine Brustmuskel – aber aufgrund des reduzierten Tempos bewegte ich mich pulsmäßig nicht wirklich im hohen Bereich. Der Schluss kam ziemlich plötzlich. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit haben wir das Ende unser Attersee Durchquerung beim Strandbad Unterach festgelegt. Ich wäre sicher noch weitergeschwommen, aber nach 8 Stunden war es schon an der Zeit mal das Wasser wieder zu verlassen. Mike und ich posierten noch für ein Finisherfoto und dann stiegen wir aus dem Wasser, vorbei an hunderten Badegästen, die uns ziemlich erstaunt ansahen, dass wir mit Neopren aus dem Wasser kamen. Ich wollte sofort aus meinem Neo heraus und meine „aufgeweichten“ Wunden inspizieren. Nun ja sie sahen recht o.k. aus. Eine Infektion glaube ich habe ich nicht eingefangen, aber die Verletzung unterhalb des Knies stellte sich als sehr langwierig heraus. Heute nach über 3 Wochen ist die Verletzung leider noch immer nicht geschlossen und ich bin seither nicht mehr geschwommen ;-(.

Vielen Dank an Christian und Birgit, die unsere Versorgung während der 8 Stunden gewährleistet haben, ohne sie wäre die Attersee-Überquerung nicht möglich gewesen. Gleich nach der Ankunft sind wir nach Wayregg zu Peter gefahren, der in der Zwischenzeit mit dem örtlichen Polizeikommandanten Kontakt aufgenommen hat. Ein von Polizeikommandanten veröffentlichter Artikel war in der Oberösterreichischen Nachrichten zu lesen. Zwei weitere Artikeln wurden von der NÖN Tulln und der NÖN Korneuburg veröffentlicht. Herzlichen Dank an Birgit, die diesen Artikel für uns geschrieben hat und gemeinsam mit Fotos an die Presse weitergeleitet hat.

Den Abend haben wir wieder in der Zenzn Stubn bei strahlendem Sonnenschein ausklingen lassen. Um 21 Uhr sind dann Birgit und ich nach Tulln heimgefahren. Leider war die Rückfahrt für Birgit sehr beschwerlich, zumal der Tag für sie sehr anstrengend war und die Senkwehen besonders beim Autofahren hervorgerufen worden sind. Für mich war es ein ganz besonderer Tag!



Euer Wolfgang (Floyd Orange)

Ein Tropfen um 116 Euro


das wettrüsten geht weiter... =O) wieder mal eine spannende geschichte. letzte woche auf ebay ersteigert, sofort bezahlt, aber nie was vom verkäufer gehört. dann bekommt er eine negative beurteilung von einem typen, der vor 4 wochen den gleichen helm gekauft hat und noch immer vergeblich wartet. die angegebene tel nr führt ins leere und die homepage gibt es gar nicht. na bumm. bei der bank angerufen, rücküberweisung bei auslandstransaktionen nicht möglich. dieses schnäppchen wäre fast sehr teuer geworden. heute kommt der helm trotz aller schlechter vorzeichen bei mir an. =O) noch mal glück gehabt!

ach ja, jetzt wäre natürlich mein alter helm abzugeben. der ist als günstige lösung zwischen normalem helm und extremem aerohelm ganz ok. wäre schon um 40 euro zu haben...

Radcrash @ Donauinsel


Eine richtig flotte Radausfahrt wollte ich mir nach dem IM Austria am 6.August wieder einmal gönnen. Deshalb beeilte ich mich von der Arbeit nach Hause und machte um 18:35 die erste Kurbelumdrehung.

Schon auf den ersten Meter spürte ich, daß meine Beine heute genau richtig für einen passablen Geschwindigkeitsschnitt waren. Außerdem wollte ich bei dieser Einheit meine verbesserte Lenkerposition testen. Ich hatte den Lenker tiefer gesetzt und den Tria-Aufleger leicht nach vorne abfallend montiert. Die ersten 40 Kilometer spulte ich mit 35 bis 37km/h herunter – es rollte heute sehr gut!
Meine Strecke verlief vom Kraftwerk Freudenau am Donauinsel-Radweg bis zum Kraftwerk Korneuburg. Dort wendete ich und wollte auf meinem Weg nach Hause noch einmal kräftig Gas geben. Nach dem ersten Donauinsel-Wehr auf der Höhe des Millenium-Tower fuhr ich in Aero-Position dahin und wollte gerade einen Radfahrer links (wie sich das gehört:=) überholen. Ich fuhr ca. 36km/h und er 18km/h. Plötzlich bog er, ohne jegliches Zeichen oder Andeutung, unmotiviert links ab und kreuzte so den gesamten Radweg. Ich konnte nur mehr „ACHTUNG“ schreien und leicht herunterbremsen. Im nächsten Augenblick crashte ich in den Radfahrer. Mein Rad lag in der Wiese und ich auch. Der Radfahrer, ein älterer Mann, hatte nix abbekommen, auch sein altes Fahrrad nicht;=)

Ich spürte einen starken Schmerz auf der rechten Seite meines Brustkorbes. Der alte Mann schaute mich nur entsetzt an. Ein anderer (jüngerer) Radfahrer wollte die Rettung holen, doch ich lehnte dankend ab. Ich warf dem alten Mann einige Vorwürfe an den Kopf und er wurde immer kleiner….
Schließlich setzte ich die Heimfahrt fort und kam zuhause nach 72km immerhin noch mit 31,8km/h Schnitt an.