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Kärnten Ironman Austria 2011


VOR DEM WETTKAMPFTAG:

Bei meiner Ironman-Teilnahme ging ja schon im Vorfeld einiges schief:
-) Eine Zerrung, die ich mir schon vor St.Pölten eingehandelt habe und auch bis zum Ironman nicht mehr losgeworden bin.
-) Eine Verkühlung und zwei Auslandsreisen, die mich daran hinderten, mein Trainingsprogramm für den KIMA durchzuziehen.
-) Auch die Halterung des Kettenwerfers am Rad war im Vorfeld des KIMA gebrochen, sodass sich die Gänge nicht mehr problemlos einstellen ließen.
Daher war mein Ziel von Sub12-Zeiten von Anfang an schon in weite Ferne gerückt.

WETTKAMPFTAG:

Ich kam ein bisschen spät in die Transition an, weil mein Shuttle-Bus ein bisschen länger gebrauchte als vorgesehen. Dann hielt auch das Scotch-Klebeband nicht richtig auf meinem Rad. Langsam aber sicher brach Hektik brach aus, als angekündigt wurde, dass die Transition in wenigen Minuten geschlossen werden sollte. Daher stapfte ich schnell von der Transition mit den Ironman-Schlapfen zum Strandbad. Diese Schlapfen mögen zwar mit dem Ironman logo gut aussehen aber bereiteten beim Laufen Schmerzen zwischen den Zehen und eignen sich zum Laufen überhaupt nicht. In Eile die letzten Handgriffe - ich sag nur, Sonnencreme, Chamoixcreme und Vaseline - erledigt und das Streetwear-Sackerl abgegeben. Rein ins Strandbad, einen Schluck Iso, ein widerspensiges PowerBar-Gel, kurz die österreichische Nationalhymne und dann gings auch schon wenige Momente drauf mit dem Schwimmen los!

Im Wasser hatte ich noch nie so viele Schläge abbekommen wie dieses Mal. Das machte aggressiver und damit wahrscheinlich auch ein bisschen schneller! Bei der Kehre mindestens 100m verschwommen, da die Sicht extrem schlecht war. Da halfen nicht einmal ein paar eingelegete Brusttempi, um die nächste Boje zu sichten. Daher blieb mir nichts anderes übrig als mich auf das Orientierungsvermögen der anderen Schwimmer zu verlassen und ihnen einfach zu folgen. Die Marshalls haben uns dann von einem weiteren Umweg abgehalten und uns die richtige Richtung gewiesen. Danach gings ohne gröberen Umwege hin zum Lendkanal, der natürlich wie jedes Jahr der volle Wahnsinn war - auch wenn ich diesmal keine einzige bekannte Person ausmachen konnte! Die Schwimmstrecke konnte ich ich zum ersten Mal ohne längere Brustabschnitte in Kraul absolvieren. Nach dem Schwimmausstieg lief ich mit vollem Tempo den Weg in Transition. Der neue Wege ist echt der Wahnsinn! Da nimmt man die halbe Minute mehr gerne in Kauf.



Gleich bei der ersten Wende nach 100m sah ich, dass ich mit 1h27min schon schneller war als die letzten Male ohne Transition. Damit hatte der KIMA natürlich gleich einmal mit einem Erfolgserlebnis begonnen! Mit voller Motivation die Süduferstrasse entlang. Leider funktionerte mein Tacho nicht, sodass ich mich nicht an der Tachogeschwindigkeit orientieren konnte, sondern nach Gefühl fahren musste. Wahrscheinlich war das ein bisschen zu schnell, denn sonst hätte ich nicht schon in Rosegg und St.Niklas zwei meiner TTC-Kollgen mit 3 bzw. 5 Minuten Vorsprung nach dem Schwimmen übergeholt. Ab diesem Zeitpunkt wusste ich natürlich auch, dass das Tempo sicherlich nicht zu langsam gewählt war. Folglich konnte ich bei den Steigungen an Tempo herausnehmen, um meine Oberschenkelmuskulatur zu schonen. Am Rupteriberg war es dann zum ersten Mal klar, dass ich erste Runde für meine Verhältnisse ziemlich schnell hinter mich bringen wurde. Wie sich bei der Kehre in Klagenfurt herausstellte, 7 Minuten schneller als die 90km-Radrunde in St.Pölten.

Solche Überraschungen nimmt man immer gerne. ;-) Ich wusste natürlich sofort, dass das auch an den guten Felgen vom Snick liegen musste. Daher konnte ich ohne große Bedenken das Tempo auch im ein bisschen Flachen herausausnehmen, um mir noch Kraft für den Marathon aufzuheben. Leider verlor ich dann noch nach jeder Steigung ein paar Sekunden, da ich Probleme hatte, vorne die Gänge zu wechseln. Das war mir zu diesem Zeitpunkt aber ziemlich egal, da ich sowieso gut im Rennen lag.



Nun zum alles entscheidenden Marathon: Die ersten paar Kilometer gingen noch ganz gut, doch machte sich bald wieder meine Zerrung bemerkbar. Die Schmerzen erlangten nach ca. 10km ihren Höhepunkt, wo ich dann eigentlich schon aufgeben wollte. Zusätzlich kamen noch zum ersten Mal in meinem Leben Magenschmerzen hinzu, die ich nur los wurde, in dem ich nur mehr Iso und Cola trank aber Gels und feste Verpflegung total weg ließ. Ich hatte im Hintergedanken, die ersten Gehphasen so lange wie möglich hinauszuschieben, da dann die Marathonzeit nicht zur vollen Katastrophe ausarten sollte. Diesen Plan hatte ich dann diszipliniert durchgezogen. Vor der letzten Schleife nach Klagenfurt und wieder zurück sah es noch verdammt gut aus, denn ich musste nur mehr durchlaufen und eine Zeit deutlich unter 11.30 schien mir gewiss zu sein. Leider hatte ich dann einen Ast, der mich dazu gezwungen hatte, ein paar Kilometer zu gehen. Letztlich ist es dann eine Zeit von 11:35 geworden, auf die ich ebenso sehr stolz bin - obwohl ich natürlich gerne unter 11:30 geblieben
wäre.



An dieser Stelle, möchte ich mich noch bei allen Anfeuerern in Klagenfurt (IronChris beim Strandbad!!!, Andi B. am Faakersee!!!, Snick schon während der ganz Trainingssaison, Natascha, Wolfgang, Astrid und all jene, die ich vielleicht im Dilirium nicht mehr mitbekommen habe) bedanken!

Freut mich natürlich auch mit den anderen coolen Irondrakes gefinisht zu haben, von denen ich mir aber einen mindestens genauso langen Bericht erwarte ...

1st Austrian Open Water über 10 km Swim


Artikel von Wolfgang:

Ursprünglich war ja eine riesengroße Delegation als Zuschauer vorgesehen. Doch für Peter samt Family, Birgit & meine Buben, meinen Nachbar Thomas mit seinen Mädls sowie für meinen Tullner Mountainbike Freund Koarl mit Freundin waren die 15 Grad mit Regenschauer doch nicht so einladend um ins tiefe Waldviertel zu pilgern und Mav kam zu spät aus Tornoto zurück. So waren wir letztlich nur mit 3 Irondrakes anwesend, nämlich Mike, Tempobolzer Andi (startete beim 7km Bewerb mit Neo) und ich.



Ich hatte schon ein super Gefühl als Peter mir die Wassertemparturberichte zumailte. Feine 24 Grad, das kann ja nur ein Spaß werden, denn die Kälte war meine größte Sorge. Leider war das die Temparaturanzeige von der letzten Woche. Durch den vielen Regen und kaltes Wetter in der Vorwoche kühlte der Ottensteiner Stausee auf kühle 18,2 Grad ab. Beim 7 km Start behauptete der Verantwortliche, dass es sogar nur 17 Grad seien... Damit war meine Sorge wieder da. Selbst fühlte ich mich leider auch nicht so befreit. Die letzte Woche mit dem Umbau war sehr aufreibend und ich konnte mich mental nicht wirklich einstimmen. Egal, da muss ich jetzt durch.

Ursprünglich waren wir ja 4 Starter beim 10 km „Badehosenbewerb“ (bei einem offiziellen OSV Wettkampf ist ein Neopren Anzug nicht erlaubt) – 11 Schwimmer waren beim gleichzeitigen 5km Bewerb am Start. Ich hatte meine kürzeste Badehose dabei (hätte wohl meine Skinfitshort nehmen sollen, da wär ein bisserl mehr Oberschenkel bedeckt gewesen). Beim Start waren wir dann nur noch 3. Ein Konkurrent hatte schon auf den 5 km Bewerb umgesattelt. Nun ja um 13 Uhr gings dann los.

Ursprünglich war ausgemacht, dass Mike mich die 10 km im Schlepptau nimmt. Nach rd. 100 Meter bin ich von diesem Vorhaben abgewichen, denn Mike schwam zickzack und sein Tempo wechselte in Sekundenabstand, sodass ich im Wasserschatten nur sein Melkfett von seiner Wade abbekam; das tat meinem Wassergefühl besonders gut . Am Anfang kam mir das Wasser gut tempariert vor. Leider nur die ersten 1,5 km, dann wurde es immer kälter. Noch dazu kamen mir die ersten 2,5 km wie eine Ewigkeit vor, bei der Wende dachte ich mir, wie soll ich diesen Weg bei dieser Temparatur noch 3x bewältigen. Das Retourschwimmen war schwieriger als ich es mir dachte, denn der Retourweg kam mir irgendwie fremd vor und manchmal dachte ich mir, ich habe mich verschwommen. Von mitschwimmenden 5 bzw. 10 km Leuten war nichts zu sehen. Aber irgendwie habe ich den Weg dann doch zurückgeschafft.

Nach 5 km war ich ja wieder zurück und Mike habe ich noch beim Bananen- und Müsliriegelessen angetroffen. Die ersten 5km habe ich in 1 Stunde 30 Minuten absolviert, damit wäre ich beim 5km Bewerb (auch) Zweiter geworden. Leider hinter meinen Erwartungen. Irgendwie konnte ich mir es nicht vorstellen, nochmals den Startbereich für 5 km zu verlassen. Mir war saukalt, aber ein bisserl Beißen kann ich ja und ich habe mir gedacht, wenn ich schon hier bin, kann ich es ja mal probieren. So bin ich dann wieder mit Mike losgedüst. Bei km 6 begannen dann meine beiden kleinen Finger und meine Ringfinger taub zu werden. Kurze Zeit später folgte dann der Daumen. War schon eigenartig beim Durchziehen, dass man nur Zeige und Mittelfinger spürte, die anderen Finger machten zwar mit, aber mit ein bisserl Abstand :-)

Das war der Zeitpunkt, wo ich mir gedacht habe, wie soll ich das noch 4 km durchhalten, aber wie gesagt, ich mit dem gleichen Motto wie schon bei der 5km Entscheidung schwam ich einfach weiter und wenn es superkalt wurde, legte ich Sprinteinheiten hin. Schwierig war es auch, dass bei der dritten Länge ich ständig Gegenschwimmer hatte. Zunächst die 14 km Schwimmer und dann die besseren 7 km Schwimmer. Irgendwie schaffte ich es zur Wende bei 7,5 km, wo ich 2 Schluck Red Bull zu mir nahm. Beim Rückschwimmen hatte ich ein paar 7km Neoschwimmer bei mir, die konnte ich aber alle locker überholen und tastete mich von 7km Mann zu 7km Mann vor.

Die schönsten Zeit an diesem Tag waren die letzten 50 Meter bis zum Ziel. Die konnte ich wirklich geniesen. Mit einer Zeit von 3 Stunden 18 Minuten konnte ich finishen. Damit wurde ich Zweiter. Mike hat um 4 Minuten schneller gefinisht und hat damit die 1st Austrian Open Water über 10 km gewonnen. Übrigens hat es keinen 3. Platz gegeben, weil der Dritte bei 5 km w.o. gegeben hat…Sobald ich aus dem Wasser kam, überkam mich ein Schütteln wie ich es noch nie hatte. Ich zitterte über den gesamten Körper, das Red Bull das sie mir in die Hand drückten, schwankte so sehr, dass ich Red Bull ausschüttete, so sehr zitterte ich. So nix wie anziehen. Eine warme Dusche gab es natürlich nicht. Umso besser war es mit dem Melkfett in meine Klamotten zu schlüpfen. Hatte mich so warm wie bei Nullgrad Außentemparatur angezogen und nach 15 Minuten ging es dann schon besser.

Tempobolzer Andi hat im übrigen mit 2 Stunden 19 Minuten auf 7 km seine Zielzeit mehr als nur übertroffen. Mit dieser Zeit kann er getrost auf die 3,8 km Ironman Distanz in Regensburg am 7. August 2011 gehen. Die 3,8 km werden für ihn dann quasi eine Sprintdistanz werden.

Resümee: Nun ja, ich denke mit dem wenigen Körperfett werde ich die 10 km nur mit Badehose bekleidet bei 18 Grad nicht mehr machen. Aber zweiter bei den 1st Austrian Open Water über 10 km Swim zu werden, war es mir es doch wert :-). Übrigens Sieger beim 14 km Neobewerb wurde ein ungarischer Langstreckenweltmeister, der auch ohne Neo schwam, aber nur als Vorbereitung für einen langen Swim in der Folgewoche, nämlich 80 km von Dänemark nach Deutschland. Also es gibt immer Leute, die noch verrückter sind...

Das Durchbeißen hat uns beiden jeweils einen tollen Pokal vom OSV eingebracht.


Wien - Klagenfurt Tages(Rad)tour


Als um 4:00 mein Handy-Wecker läutete, war ich erstaunlicherweise kaum noch müde. Heute war es also soweit, monatelange Planungsaktivitäten, Abstimmungsemails und Telefonate mündeten in einer kommoden IronDrake Radfahraktion. Wien-Klagenfurt in a day – das war das Ziel und langerhand von unserem Trainer Pete und dem Fachexperten für lange, schnelle Dinge am Rad, Snick, geplant. Nach einem frühmorgendlichen Kaffee schnappte ich mein Camelbag, verfrachtete mein Rennrad ins Auto und machte mich auf zum Ausgangspunkt der Tour: Wien – Siebenhirten.Peter war schon vor Ort als ich mein Vorderrad in der Gabel mit dem Schnellspanner montierte. Nach und nach trudelten pünktlich die anderen Drakes ein: der Mann der Zahlen Wolfgang, Andi Kilometerbolzer sowie der prinzerne Christian. Pünktlich um 5:00 starteten wir die ersten Pedalumdrehungen gen Klagenfurt. Das Wetter auf den ersten 80km war wie geschaffen für diese Tour. Wir verließen bei Sonnenaufgang in der Morgensonne die Wiener Stadtgrenze und kurbelten relaxed Richtung Semmering. Die Tour war so geplant, dass die „nicht notwendigen Höhenmeter“ diesmal ausnahmsweise ausgelassen wurden. Deshalb ging es zunächst bis Neunkirchen flach dahin. Nach den ersten 15km stieß ein Arbeitskollege von Christian P. zu uns, der dankenswerter Weise gemeinsam mit Christian bis zum Semmering die Führungsarbeit übernahm. Im Bulk dahinter wurde in der Morgenstimmung gemütlich geplaudert - leider haben die Croissants und der Kaffee (vorerst) gefehlt. Nach einer Stunde Fahrzeit gab Snick das erste Mal das Zeichen zu einer geplanten 5 Min Pause. Nach den ersten Müsliriegeln und Isostarschlucken (und es sollten noch sehr viele folgen) gings weiter: Kurz vor Neunkirchen verabschiedete sich der Mann der Zahlen Wolfgang und ab nun lagen sämtliche statistischen Aufgaben bei unserem Trainer und Snick. Diese konnten zwar Wolfgang diesbezüglich nicht das Wasser reichen, aber wir hofften sowieso im Trockenen nach Klagenfurt zu kommen. Bei der Ortsdurchfahrt Neunkirchen stand die zweite Blitzpause an und einige Croissants und Cappuccinos mussten daran glauben.Von nun an ging’s tendienziell bergauf Richtung Semmering. Leichter Gegenwind hatte sich auch schon bemerkbar gemacht aber das war noch gar nix gegen das, was uns auf der anderen Seite des Semmerings erwartete. In Schottwien konnte ich meinem inneren Drang nicht widerstehen und schwenkte auf meine übliche Radtaktik ein: Gleich zu Beginn flott fahren damit der drohende Einbruch später auch gerechtfertigt ist :=) Auch Peter fand an dieser Taktik Interesse und so kurbelten wir auf das Dach der Tour. Die anderen Drakes gingen die Sache vernünftiger an und so trafen nach einer kurzen Bio-Break (Wurschtsemmel essen, Entwässern) alle Fahrer am Scheitelpunkt des Semmering ein. Und wieder einmal war es time to say goodbye. Diesmal schüttelten wir Christian P. die Hand, schwangen unsere Hintern in die Sättel und kurbelten bei kühlen 10 Grad den Semmering hinunter.

Jetzt also konnte plangemäß der angenehmste Streckenabschnitt der Tour beginnen. Etwa 70 Kilometer sollte es bis Bruck an der Mur hinunter gehen. Leicht und gleichmäßig bergab sollten günstige Bedingungen bestehen, um den semmeringbedingt etwas mickrigen Schnitt von 26 km/h in die Höhe zu schrauben. Gestern noch war Windstille angesagt. Optimale Vorzeichen also. Aber es kommt anders.
Das erste Stück den Semmering bergab peitscht uns schon der böige Wind entgegen. Wo man normalerweise bequem und ohne viel Strampelei mit einem 60er runterrollt, fahren wir nun in enger Formation – Rad an Rad – erkämpfte 35 Stundenkilometer. Jetzt kurz nach 8 Uhr ist es noch recht kühl. So kommt es, dass wir alle Windjacken tragen, die das Leben nicht gerade einfacher machen...

Die sattgrün, frühsommerliche Landschaft im oberen Mürztal lenkt etwas vom Gegenwind ab. Über immer stärker frequentierte Straßen fahren wir den hellgrauen, dichten Haufenwolken aus südwestlicher Richtung entgegen. Es geht über Mürzzuschlag nach Langenwang, wo der nächste Stopp angesagt ist. Snick, der sich immer mehr als „Zugpferd“ der Truppe herauskristallisiert, steigt – vom Wind und Straßenverkehr leicht genervt - vom Drahtesel. Mit fast eingeimpfter Disziplin schauen wir alle auf die Uhr, um die fünfminütige Pause möglichst sinnvoll zu nützen. Mangels Tankstelle nützen wir ein einfaches Gasthaus zum Auftanken und die sonstigen Aktivitäten.

Auf Land- und Nebenstraßen geht es weiter in Richtung Klagenfurt. Jeder scheint inzwischen einen eigenen Weg gefunden haben, mit den Energien sparsam hauszuhalten. Andi verwendete dazu den neu erworbenen Leistungsmesser, der die Belastung auf den Watt genau angibt. Die Gleichmäßigkeit der Fahrt kann auf diese Weise sehr objektiv festgestellt werden. Ich hielt mich eher an die traditionelle Methode, durch minimalem Abstand zum Vordermann – meistens ist das Snick - möglichst viel Windschatten zu erhaschen. Von viel Abwechslung in der Führungsarbeit kann man nicht mehr sprechen. Johannes scheinen die Energien nicht abzugehen. Diesen Eindruck macht der Beginn seiner Steigerungsfahrt, die sich bis Klagenfurt fortsetzen sollte. Alle anderen haben wenig Interesse, sich bei 30 bis 35 km/h vorne in den Wind zu stellen.

Es ist etwa 11 Uhr. Bei der Fahrt durch Kindberg beginnen die ersten Überlegungen, den Zeitpunkt, den Ort und die Modalitäten des Mittagessens zu optimieren. Die Ideen sind sehr weit reichend. Vom schnellen Wurstsemmerl bei einer Tankstelle bis zum gutbürgerlichen Schmaus ist alles möglich. Die motivatorische Wirkung wird genau kalkuliert. Es ist sicher günstig, bei der Mittagspause deutlich mehr als die Hälfte der Strecke hinter sich zu haben. Andererseits rührt sich immer deutlicher der Magen, was philosophische Denkspiele hintergeht. Schlussendlich entscheidet ein Defekt an Peters Rad, der sein Rad kurzfristig zu einem Fünf-Gang-Rad macht, weil sich die oberen Gänge nicht mehr schalten lassen. Nach einer kurzen Irrfahrt durch Bruck an der Mur – es ist aufgrund Jo’s guter Vorbereitung die einzige geblieben – landen wir dann in einem Wirtshaus in Niklasdorf, wo wir einkehren.
Diverse Leberknödelsuppen, deftige Pfannengerichte und Schokopalatschinken später steigen wir nach einer Dreiviertelstunde wieder auf unsere Räder. Der Defekt – es war ein gelockerte Fixierung des Schaltseils – war schnell repariert. So steht den fehlenden 140 Kilometern bis zum Wörthersee nichts im Weg. Nun geht es die nächsten ca. 90 Kilometer das Murtal hinauf. Die Wolken haben sich inzwischen etwas verzogen. Es ist spürbar wärmer geworden. Die Sonne kommt immer mehr zum Vorschein. Eines ist geblieben, wie es war – der Südwestwind.
Wir folgen dem Murradweg. Besonders mit vollem Magen ist es recht angenehm, eine Weile nicht auf den Straßenverkehr achten zu müssen. Über die Reihenfolge brauchen wir uns keine Gedanken mehr zu machen. Johannes fährt vorne. Ich klebe am Hinterrad. Peter und Andi fahren hinten. In der Gegend um Knittelfeld – wir haben ca. 190 Kilometer am Tacho stehen – zeichnet sich ab, dass Andi Probleme mit dem Tempo hat. Das Team zieht sich so auseinander. Wir warten regelmäßig im Stundentakt zusammen und machen wie gewohnt nur kurze Pausen.
In Judenburg zeigt sich endlich das sommerliche Wetter, wie es noch am Vortag im Wetterbericht versprochen wurde. Sonnenschein, 25 Grad und beinahe Windstille. Bei einer Tankstelle stoppen wir kurz. Andi saugt sich diverse Powergels hinein, um zum gewohnten Tempo zurückzufinden. Die nächsten Kilometer werden nicht ganz einfach. Es soll den Perchauer Sattel hinauf gehen. Er ist nicht besonders hoch, aber ein paar hundert Höhenmeter sind kein Spaß, wenn man angeschlagen ist und mehr als 200 Kilometer in den Beinen hat.
Nach Unzmarkt und Scheifling warten wir am Fuß des Bergs zusammen, der uns von Kärnten noch trennt. Langsam machen sich Gedanken an die abendliche Pizza in Klagenfurt breit. Ab noch ist ja einiges zu tun. 80 Kilometer fehlen ja noch. Den Perchauer Sattel hinauf ändert sich die gewohnte Reihenfolge. Peter attackiert von Anfang an. Wir können bzw. wollen anfangs nicht folgen. Nachdem wir ihn nach fünf Minuten auf den gestreckten Serpentinen nicht mehr sehen können, fahren wir unser Tempo und begraben unsere Hoffnungen auf die interne Bergwertung. In Neumarkt in der Steiermark treffen wir uns, wo wir uns im Kaffeehaus für die abschließende lange Abfahrt ein bisschen mit Espressos aufputschen.

Auf der Abfahrt geht es über die Landesgrenze nach Friesach. Wieder kommt es zu einer Attacke von Peter. Diesmal allerdings nicht bergauf, sondern am steilsten, kurvigen Abschnitt bergab. Wieder können wir nicht folgen. Diesmal geben wir aber nicht kampflos auf, sondern kämpfen uns im belgischen Kreisel oft heran. Oft wird der Abstand knapp. Peter gelingt aber immer die Flucht nach vorne. Die unterhaltsame Verfolgungsjagd dauert dann etwa eine halbe Stunde, bis wir in Althofen die letzte Pause vor Klagenfurt einlegen. Andi zeigt seine berühmten Beißerqualitäten. Nach den letzten 90 Kilometer, die er sprichwörtlich am Zahnfleisch zurückgelegt hat, werden die verbleibenden 35 Kilometer aber auch kein Problem sein. Die restliche Strecke ist relativ ereignislos.
Locker rollen wir zur Ortstafel, wo wir uns um ca. 8 Uhr am Abend zwecks „Beweisfoto“ treffen. Weiter geht es nun zum Quartier am Wörthersee und zum verdienten gemeinsamen Abendessen in der Pizzeria. Am See angekommen, kommen wir pünktlich zum Sonnenuntergang. Ein ereignisreicher Tag. Wir sind zufrieden. Das Ziel ist erreicht.

Pete + IronChris

Drake-Transalp-Test-Ride


Guten Morgen, Drakes!

Die gestrige erste Generalprobe für unsere Transalp ist geglückt! Alle wesentlichen Benchmarks wurden erreicht oder sogar übertroffen. Wie es sich für eine Generalprobe gehört, wurden die Rahmenbedingungen perfekt simuliert. Von Sonnenschein bis Tropenregen wurden fast alle meteorologischen Facetten durchgespielt. Technik und Mensch haben diesen Prüfungen standgehalten.



Snickinator hat sogar Berge versetzt. Mit der Kraft seines Ellenbogen hat er die Rundung des Hohlwegs noch harmonischer gestaltet. Der Snick hat nachher trotz blutendem Ärmel besser ausgschaut als der Hohlweg. =O) Die nächsten Hohlwege hat er dann aber in Ruhe gelassen.



Auch das Après-Bike hat gehalten, was es versprochen hat. Der TransAlp-typische Hunger war noch nicht 100%-ig ausgeprägt, aber am besten Weg zur vollen Entfaltung Ende Juli. Am Donnerstag ist ja unsere zweite Generalprobe. Mike wird aller Voraussicht nach dabei sein. Ich bin schon sehr gespannt.



CiaoPete

Mentaltrainingseinheit mit Motivator


Eigentlich wollte ich heuer läuferisch einiges erreichen. Tja, eigentlich ...



Im Herbst 2008 schmiedete ich Pläne für meine Saison 2009. Es sollte ein Laufjahr werden und beim Wien Marathon hatte ich die magische 3 Stunden Marke im Visier. Vielleicht nicht darunter, aber zumindest nah dran. Und auf dem Weg wollte dorthin auch noch alte Ziele erreichen wie den Sub 1:30 Halbmarathon und den Sub 40 Minuten 10km Lauf.

Der Trainingsplan war aus dem Buch "Marathon - Die besten Programme" von Runner's World, ist auf 12 Wochen und Umfänge bis zu 100km ausgelegt. Ich wusste, dass es hart wird, aber mit den Grundlagen der letzten Jahre und etlichen Long Jogs im Herbst und Winter sollte es schon irgendwie gehen. Das war ein Irrtum, denn nach 3 Wochen hatte ich Waden wie aus Stein. Alles war zuviel: Zuviel Einheiten pro Woche, zu hohe Umfänge und überhaupt erst die schnellen Intervalle! Ich sah ein, dass es sinnlos war, weil ich zuwenig Grundlagen hatte. Das Training wurde total runtergefahren und die Waden lockerten sich wieder. Der Marathon sollte zu einem lockeren Lauf werden, bei dem ich Motivation für künftige (Helden-)Taten sammeln wollte.

Eineinhalb Wochen vor dem Tag-X dann das: Im Fitness-Center in der Sauna blieb ich mit einem Zeh zwischen den Brettern der Saunabank hängen und - knacks - war er gebrochen oder zumindest ziemlich verstaucht. Die violette Färbung am nächsten Tag verhieß nichts Gutes, obwohl sich die Schmerzen in Grenzen hielten. Da es täglich ein bisschen besser wurde, verzichtete ich auf eine ärztliche Behandlung. Bei einem Testlauf 3 Tage vor dem Marathon schmerzte zwar jeder Schritt, aber gerade nicht soviel, dass man zur Aufgabe gezwungen wird. So wollte ich beim Marathon auf jeden Fall starten, aber zog auch in Erwägung auszusteigen, wenn es zu schlimm werden sollte.

Vom Start weg ging es ganz locker und weniger schmerzvoll als erwartet. Auf der Lasallestraße wechselte ich auf die linke Seite, da dort weniger Leute waren. Nach dem Praterstern merkte ich, dass ich durch den Seitenwechsel ca. 200m unabsichtlich abgekürzt habe. Einen weiteren Kilometer traf es mich wie einen Blitz: Sollte auf rechten Seite beim Praterstern eine Zeitmessmatte gewesen sein, dann wäre ich nun disqualifiziert. Mit der Ahnung im Hinterkopf läuft es sich nicht besonders und leider kam ich nicht auf die Idee andere Teilnehmer wegen der Matte zu fragen.

Bei Kilometer 10 machte sich eine riesige Blase am linken Fußballen bemerkbar, obwohl die Laufschuhe schon eingelaufen waren und nie Probleme machten. Ab dann schmerzte wirklich jeder Schritt. Hunger kam auch schon auf, Bananen gab es aber erst ab km 15 - na toll, auch noch ein kleiner Hungerast. Der Halbmarathon hätte mir eigentlich schon gereicht, aber blöd wie Eisenmänner so sind, kommt eine Aufgabe nicht in Frage.

Immer langsamer werdend traf ich bei km 30 Christian (Mav), der mich begleitete und gut zuredete die häufiger auftretenden Gehpausen rasch wieder zu beenden. Er bestätigte auch, dass ich noch in der Wertung bin. Johannes begleitete uns ein Stück mit dem Rad und machte Fotos. Bei der Oper verabschiedete sich Christian und ich löste ihm gegenüber das Versprechen ein, die restlichen 500m brav durchzulaufen. 3:55:21 Nettozeit.

Es war mein langsamster (normaler) Marathon, zwei Tage später kann ich noch immer nicht richtig gehen - ein netter Mix aus kaputtem Zeh, riesiger Blase und leeren Muskeln - dennoch war es gut. Der Wille, trotz der Umstände, nicht aufzugeben wird mir bei künftigen Rennen sicher helfen, wenngleich ich mir im Moment nicht vorstellen kann, mich demnächst wieder zu schinden.

Vielen Dank an Christian! Ohne seine verbalen Anschubser, hätte ich noch etliche Minuten auf dem Asphalt liegen gelassen.

Sechs Minuten


viel wurde schon über traumgrenzen im sport geschrieben und jeder hat seine eigene einstellung dazu. mich motivieren sie ganz besonders. was wäre ein marathon ohne die lockende 3h grenze? ein ironman ohne die magische 10h grenze? jeder athlet hat seine eigenen traumgrenzen, die zu unterbieten ihm alles abverlangt und die er gerade deswegen umso mehr schätzt.

nach meinem sub5h ritt durch die lava-wüsten von podersdorf fasste ich bei simplon in vorarlberg das logische nächste ziel ins auge: endlich schnell kraulen lernen. nach 8 jahren triathlon. =O) als motivierendes ziel setzte ich mir die 6min Marke für 400m und mir war klar, das würde nicht ohne druck von außen gehen. ein trainingsplan musste her. und ein trainer. aber nicht irgendein trainer, sondern der beste von wien bis passau und ganz burgenland. ein mann, den sie den fisch nannten: peter "berndlbad" beigl. =O)

woche 1
ich finde mich zwar am beckenrand wieder, habe aber vergessen, den plan auszudrucken. ich verliere bei jeder wende meine hose und das wasser, das ich nicht schlucke, habe ich scheinbar in der brille. in simmering schimpfen mich die kugelrunden wasserleichen: "oje, a wüda!". warum in aller welt würde jemand freiwillig diesen sport ausüben?
ich schaffe etwa 15m beine mit brett, dann muss ich aber keuchend abbrechen. am wochenende der erste 400m test. mein co-trainer ironchris hetzt mich davor am mtb durch den wienerwald. 6min55 ist der erste benchmark. danach geht mir die geliebte polar uhr ein. mein equipment kann das wasser scheinbar genau so leiden wie ich.

woche 2
ich habe es geschafft, den trainingsplan auszudrucken, mit anhang um die 100 seiten. am pool komme ich drauf, dass ich all die abkürzungen gar nicht verstehe. ich verliere die zweite hose bei jeder wende, schwimme zick-zack durch die 40 leute im pool und schlucke wieder hektoliterweise chlorwasser. will am liebsten alles hinschmeißen. bin ich am ende einfach nicht fürs schwimmen gemacht? ich verliere die dritte hose bei jeder wende und die zweite uhr geht mir ein. was zum teufel! #*X!!?'**!!

nochmal woche 1
ich verbringe ein wochenende in sachsen. endlich erstehe ich eine schwimmhose, die auch an ihrem platz bleibt, sowie eine dichte brille. im zwickauer johannesbad (!) bringe ich in einem hellen moment erstmals so etwas wie eine rollwende zusammen. ich fasse neuen mut und entschließe mich, mit dem plan noch mal zu beginnen.
ironchris überredet mich jetzt immer häufiger zum frühschwimmen im berndlbad und ich schaffe meine erste ganze länge beine mit brett. bei den technik-übungen erkenne ich, wie wichtig der ausgestreckte arm für die wasserlage ist und langsam gewöhne ich mich an die eigenheiten des schwimmsports. wolf stoppt meinen 400er test in schwechat, 6min25 ist ein großer schritt nach vorne.

nochmal woche 2
die kaiman-brille ist für den triathlon perfekt, doch beim gleiten nach dem abstoßen sind die rundumsicht-gläser irgendwie den oberarmen im weg und es kommt wasser hinein. eine schwedenbrille muss also her. im internet bestellt um 2eur50, die ist auch noch nach einem köpfler vom 10m brett dicht. perfekt. in schwechat sperren sie jetzt eine bahn für sportschwimmer, dafür darf ich außerhalb der trainingszeiten nicht mit paddles schwimmen. ich kann kein training zu 100% durchziehen, das ist mir einfach alles viel zu viel.

woche 3
mir tun beide schultern weh. beim strecken über den kopf spüre ich einen dumpfen, entzundenen schmerz. recherche im internet gibt auskunft über die "schwimmerschulter". eine muskuläre dysbalance. na das war ja klar. wenn es irgendeine typische verletzung in einer sportart gibt, dann bin ich mit meinen tonischen muskeln der erste, den es erwischt. ich schwimme weiter, vorallem rechts werden die schmerzen aber immer stärker.

woche 4
ich mache unterwasser-videos mit wolf in schwechat und arbeite mit viel krafttraining an der körperspannung. die schulterschmerzen lassen auch nach 2-3 ruhetagen nicht nach. nennt sich scheinbar "impingement-syndrom", dabei sind die außenrotatoren in der schulter zu schwach. ich beginne mit theraband-übungen dieses problem zu beheben. nach sprints ist die schulter aber komplett steif, so hat ein weiteres training sicher keinen sinn mehr.

schulter-wochen 1, 2 und 3
ich akzeptiere die schulterschmerzen als klares zeichen meines körpers, was als nächstes zu tun ist und verspreche ihm, erst wieder zu schwimmen, wenn ich die muskeln in der schulter ins gleichgewicht gebracht habe. nach ein paar tausend liegestütz seit dem bundesheer ist es kein wunder, dass die brust stärker als ihre antagonisten ist. positiv gesehen liegt hier jedoch ein großes potential, da ich nur mehr die gegenseite kräftigen muss, um dann endlich gesund und kraftvoll schwimmen zu können. so mache ich jeden tag 3 bis 4 mal die theraband-übungen bis zur völligen erschöpfung. die adrenalin-ausschüttung bei den letzten wiederholungen im krafttraining hat mir schon immer gefallen. 3 wochen ohne schwimmen, wird das gut gehen?

nochmal woche 4
klar, das wassergefühl ist weg und ich torkle die bahn entlang als ob ich noch nie im pool gewesen wäre. dafür sind die schultern 100%ig in ordnung und stark. auch die wasserlage konnte ich mit viel rumpfkraft verbessern. der trainingsplan in einer klarsichthülle haftet von alleine am startsockel und bleibt schön trocken. die 1.500m dauerschwimmen absolviere ich verscheucht von gezählten 44 simmeringer bierbauch-schwimmern im kurzen kinderbecken. schaffe erstmals 8 beinlängen an einem abend. katrin stoppt den nächsten 400m test im happyland: 6min17. juhu!

woche 5
ich ziehe mein erstes 3.000m training komplett durch. erstmals KA1 training mit soft paddles, die hängen aber runter wie nasse waschlappen. GA2 intervalle im hallenbad innsbruck, schultern voll ok, langsam fühle ich mich als schwimmer. der vorteil von thera-bändern: die kann man echt auf jede reise mitnehmen! ich stelle mein timing auf extremeres frontquadrant um. wenn ich mit der atmung fertig bin, solange der lead arm noch vorne ist, leidet die wasserlage nicht so stark, dafür entsteht hier eine kurze pause im vortrieb. hm...

woche 6
ich arbeite an meiner wende und der gleittechnik. langsam werde ich süchtig nach dem schwimmen. der pump in den muskeln nach harten intervallen, die strömung des wassers am ganzen körper, die geschwindigkeit, das ist schon sehr cool! beim frühschwimmen im berndlbad kündigt peter die entscheidenden zwei wochen an und ich stelle mich mental auf schlüsseltrainings ein. das sind einheiten, die dich komplett ummodeln, die den körper verändern. wo du abends schweißgebadet im bett liegst und merkst, wie sich etwas tut. am nächsten morgen stehst du als anderer mensch auf.

woche 7
ich stoppe jetzt jedes intervall mit und bemühe mich, die zeiten aus der hottenrott-tabelle auf die sekunde genau einzuhalten. gleichzeitig messe ich am ende der intervalle immer sofort meinen puls, um den trainingsbereich möglichst genau zu treffen. KA1 und KA2 intervalle mit harten paddles. da geht was weiter. am ende hänge ich am beckenrand wie ein boxer nach der elften runde. ich schaffe mein erstes 3.700m training, ein schwimmer trifft mich dabei mit seiner taucherflosse brutal im gesicht. nur keine anzeige. bitte. und keine kopfröntgen mehr! =O) erster beintest auf 100m in 3min10. enttäuschend. 80% der kraft kommt beim kraulen aus den armen, dennoch konzentriere ich mich ab sofort auch auf effiziente beintempi.

woche 8
im hallenbad tulln komme ich drauf, dass der winkel der füße extrem temporelevant ist und schwimme die 100m beine plötzlich in 2min37. schaffe mein erstes 4.000m training, erstmals 80 Dips beim Krafttraining und am wochenende wieder 400er tests in klosterneuburg. 6min01, kann es nicht glauben und schwimme noch mal, 6min03. gehe enttäuscht heim, nur um am nächsten tag wieder zu kommen. dann habe ich es endlich geschafft. spüre zwar die vorbelastung der harten trainingswoche und der zwei tests, aber mache 5min58 und bin glücklich!

die ganze woche zufrieden, reise nach zürich und komme verkühlt wieder heim, keine minute sport, kann schon gar nicht mehr schlafen. entschließe mich trotz katers nach dem business-ball ein paar 400m tests zu schwimmen und konzentriere mich diesmal besonders auf einen heftigen beinschlag, um die vortriebspause beim frontquadrant-schwimmen zu überbrücken. die uhr zeigt: 5min56, dann vollgas auf 5min48 und zur überprüfung noch mal 5min50.

ich möchte mich ganz herzlich bei allen leuten bedanken, die mich bei diesem schwimmblock unterstützt haben. ganz besonderen dank an peter, der mich souverän gerade durch die schweren zeiten geführt hat. ein guter coach macht eben mehr als nur perfekte trainingspläne schreiben!

euer swimming snick

Schneeberg and Stuhleck in a day


Nach unzähligen Weihnachtskeks und Weihnachtsessen war es nun wieder so weit, sich an der frischen Luft ein wenig Bewegung zu holen. Der 6. Jänner war eine optimale Gelegenheit dafür.

Die Schneelage war ausreichend genug, das Wetter mittelmässig prognostiziert und die Motivation hoch. Ein guter Mix für eine Skitour auf den Schneeberg und anschließend auf das Stuhleck. Nachdem ich mich um 6:00h aus dem Bett gewälzt hatte, schlug ich um 8:00h in Losenheim bei Puchberg am Schneeberg auf.

Bei herzerfrischenden -5 Grad startete ich den Skitourtag. Die Bedingungen waren gut: griffiger Schnee, wenig Wind und bewölkter Himmel. Nachdem ich die Edelweißhütte und das nachfolgende eher flachere Stück hinter mir gelassen hatte, kam ich zum Wurzengraben. Den Aufstieg durch den Wurzengraben hatte ich schon einige Male absolviert, deshalb wählte ich den Nachbargraben, der steiler und eisiger war …. uff. Nach einigen aufgestiegenen Höhenmetern mussten die Steigeisen herhalten – ohne Sie gabs kein Weiterkommen mehr. Die Hände waren eiskalt und der Hang vor mir wurde steiler und steiler. Nach ca. 3,5h erreichte ich den Gipfel. Das Panorama war umwerfend. Ich stand über den Wolken. Über mir blauer Himmel. Einzig, die -13 Grad und der starke Wind machten es ein wenig kühl…..Nach einer kurzen Proviantpause im Winterraum der Fischerhütte fuhr ich entlang der Aufstiegsspur wieder ab.

Beim Auto angelangt, fuhr ich zur Talstation des Stuhleck und startete den zweiten Aufstieg des Tages. Diesmal ging es entlang der Piste auf den Gipfel. Oben angekommen, wars schon etwas dunkel. Aber eines war gleich wie am Schneeberg: der eisige Wind und die minus 13 Grad.Mit der Stirnlampe fuhr ich im Finsteren ab ins Tal. Ein genialer Tag ging zu Ende.

Berg Heil
IronChris

Long Jog war gestern


Es ist ja bekanntlich die Zeit der Grundlageneinheiten. Der eine oder andere Long Jog jenseits der zwei Stunden ist auch bereits absolviert. Da erinnerte ich mich an einen verrückten Vorschlag von Pete letztes Jahr, der dazu geführt hatte, dass vier Drakes an einem Tag mit dem Rad von Passau nach Wien fuhren - und das im März! Da heuer für mich eher ein Lauf-Jahr wird, kam ich auf die glorreiche Idee, von Wien nach Hainburg zu laufen - quasi vom Haustor zum Stadttor. Dieser 50km Lauf geisterte schon seit Jahren im kranken Athletengehirn herum. Allein, ohne große Pause, Verpflegung mitnehmen und mit dem Zug retour. Geht das? Geht das auch bei Kälte? Ohne dabei krank zu werden? Finden wir es heraus!!!

So machte ich mich vorgestern bei Sonnenschein, fast Windstille, aber ein paar Minusgraden um 10:10 Uhr auf den Weg. Mit einem wassergefüllten Trinkrucksack, zwei Bananen, einem Riegel und zwei Gels lief ich von der Wohnung im 20. Bezirk über den Augarten und den Praterstern die Hauptallee entlang. Das Passieren der Praterbrücke stellte die erste Donauüberquerung dar, die zweite sollte erst Stunden später erfolgen. "Oje, was tue ich mir da an?!" Ein Stück Donauinsel, die Steinspornbrücke und den Ölhafen Lobau hinter mir war ich um halb zwölf am Marchfelddamm, der die nächsten dreieinhalb Stunden alles von einem abverlangen sollte.

Aus Platzgründen im Rucksack hatte ich keine Kamera mit, deswegen hält ein Bild aus dem Internet her. Man muss sich die Szene ohne Blätter, dafür alles leicht mit Schnee bedeckt vorstellen. Es erfolgt die erste Esspause, die im Gehen absolviert wird. Der Trinkrucksack stellt sich äußerst praktisch heraus, da dieser angenehm getragen wird und man auch im Laufen trinken kann - mal davon abgesehen, dass das Wasser fast gefroren war. Nach einer Laufzeit von zwei Stunden ein Schild "Hainburg 30km". Na hurra!!! Die dritte Laufstunde verging recht rasch, aber in der vierten wurden die Beine langsam schwer und vor allem mental war es hart. Die meiste Zeit ist der Weg kerzengerade soweit man schauen kann, ohne Abwechslung, links und rechts Bäume, keine Häuser, keine Einkehrmöglichkeit und kaum Menschen. Zum Vergleich bietet ein Ironman ständig Ablenkung. Zweitausend Mitstreiter, die alle demselben Ziel entgegensteuern und Massen jubelnder Zuseher. In der Lobau war natürlich nichts. Dementsprechend langsam verging die Zeit. "Was mache ich hier? Wozu das Ganze? Ich könnte genauso die nächste Ortschaft suchen und mit dem Bus heimfahren, eh wurscht. Wen interessiert es?" waren einige der sich einstellenden Fragen.

Aus irgendeinem Grund lief ich dennoch immer weiter, bis sich in der fünften Stunde nun auch Muskelschmerzen einstellten. Das rechte Knie meldete sich schließlich auch. Schließlich erblickte ich die lang ersehnte Donaubrücke von Hainburg, dessen Überquerung eine echte Freude darstellte. Die Sonne stand schon tiefer und tauchte die leicht verschneite Donaulandschaft in ein orangenes Licht. Noch ein Stück die Bundesstraße entlang, dann lief ich durch das Wiener Tor in Hainburg und hielt die Stoppuhr an. 5 Stunden 3 Minuten für 49 km (Gemessen mit www.map24.de) - geht für einen "Trainingslauf" mit zwei Geh- und Esspausen, oder?

Ein Früchtetee im Cafehaus überbrückte die Zeit zur Zugfahrt. Bis zum Praterstern brauchte die Schnellbahn über eine Stunde. Das alles bin ich gerade gerannt? Unfassbar! "So einen Wahnsinn - das mache ich sicher nicht wieder!!!" - "Na ja, sagen wir nicht so bald"

Zwei Tage später tut mir zwar nichts mehr weh, aber Stiegensteigen ist noch immer sehr anstrengend. Mal sehen, ob morgen wieder ein kleiner ReKom-Lauf drin ist. Eh kurz, eh nicht schnell, Höhenmeter auch nicht. Man will sich doch nicht schinden, oder? ;-)

Ein erfolgreiches Jahr wünscht
Andi "Kilometer"-Bolzer

Dr. Frankensteins Daumen

drakes!


ich bin zurück aus dem spital und hatte eine sehr abenteuerliche zeit. das ukh meidling ist echt einen besuch wert! am mittwoch um 0500 aufgestanden, kein frühstück. nüchtern bleiben für die mögliche op. um 0700 half mir meine liebe cousine beim einchecken und besorgte mir ein zimmer in ihrer abteilung.

dann begann das warten. zum zeitvertreib unterhielt ich mich mit meinen zimmergenossen. rene aus simmering hatte am wochenende einen fight mit einem rottweiler. die ausgefransten risswunden der stumpfen hundezähne werden nicht genäht und ergeben schöne narben zum angeben. herr josef laboriert schon seit jahren an seinen entzundenen beinen. seine alkohol- und zigarettensucht haben den eiter das fleisch bis auf die knochen wegfressen lassen. da war ich mit meinem lächerlichen kleinen knochensplitter noch super dran! später stieß noch walter zu unserer illustren runde dazu, der hatte sich schon vor 1 jahr in schlagl am semmering (!) den knöchel gebrochen und wollte sich nun die schrauben entfernen lassen.

die zeit verging, der hunger wuchs - aber nichts passierte. josef schlemmerte bald genüsslich an seinem mittagessen und später an seinem abendessen. walter und ich dagegen durften nicht mal wasser trinken, also hielten uns die schwestern mit infusionen am leben. seine hatte bananengeschmack, ich wählte apfel-zimt... =O) wir wussten nicht, ob wir erst um mitternacht, oder überhaupt erst am nächsten tag drankommen würden. ständig kamen neue notfälle rein und verschoben den op-plan weiter nach hinten.



gott sei dank hatte ich meinen laptop mitgenommen, also fuhr ich das bein- und kopfteil des bettes nach oben und las im liegen meine diplomarbeit noch einmal durch. angenehmer als zu hause! meine cousine zeigte mir auf dem schwestern-pc meine röntgen-bilder, auf denen deutlich das herausgerissene knochenstück zu erkennen ist.




um 1900 dann die erlösende nachricht: stützstrümpfe und papier-unterhoserl anziehen, es geht los! ich entschied mich für die vollnarkose, weil man von der regionalen betäubung in der achsel unkontrollierte muskelzuckungen bekommt. angeschnallt an den op-tisch teilte mir der anästhesist mit, dass ich in 30 sekunden einschlafen würde. ich zählte mit und kam bis 29...


als ich (2 stunden später) aufwachte, hatte ich ziemlich arge schmerzen, der witzbold im aufwachraum redete irgendwas von opium... super stoff... und karlsplatz, kurz darauf durchflutete mich schon ein wohlig warmes gefühl der schwerelosigkeit. kein wunder, dass manche darauf hängen bleiben... endlich konnte ich um 2300 mein mittagessen nachholen und erstmals verstand ich die redewendung: "einen durst haben wie ein frisch operierter"... =O) ich wackelte auch noch zu den schwestern vor und ließ mir die neuesten röntgen-bilder zeigen. deutlich zu erkennen ist hier der dünne draht und die große plombe, die auf der haut abgespannt ist.
um 0500 hieß es fiebermessen. für mich routine, das mach ich eigentlich jeden tag um die uhrzeit... =O) um 0600 kaffee, um 0700 strich die nette schwester sogar die marmelade-semmel für mich, während ich wie im flugzeug auf meinem kleinen bett-fernseher zeichentrickfilme schaute. besser als im urlaub! bis auf die schmerzen. auf normale pain killer sprach ich nicht an, also verpasste mir meine cousine ein weiteres jauckerl in den oberschenkel und da war sie wieder - diese wohlige wärme in den blutbahnen... =O)
gegen 0900 kam die zimmervisite, mir wurde der verband abgenommen, was der alte snick selbstverständlich für photos nutzte. wie ein cyborg, halb mensch - halb maschine sah das aus. nun endlich auch ein "iron"-man im wörtlichen sinne! =O) der doktor schickte mich dann gleich nach hause, die eltern holten mich ab und es gab endlich wieder was herzhaftes zu essen.
am montag bin ich wieder dort, verband wechseln und in 10 tagen kommen die nähte raus. der doktor, selbst läufer, hat gemeint, dass ich dann auch wieder schwimmen gehen kann. perfekt!

"daumen halten" für snick!


liebe drakes,

heute war ich schon um 0800 wieder in meidling. gott sei dank so früh, sonst hätte ich mich nach dem aufstehen total fadisiert und bis zum termin schon 3 tageszeitungen ausgelesen... =O)

nachdem der liebe doktor ohne mich jemals anzuschauen gleich seiner tippse angesagt hat "...patient stimmt der OP zu" habe ich mir die frechheit herausgenommen, ihm zu sagen, dass ich gerne darüber nachdenke, wenn er mich erst mal über risiken und alternativen aufgeklärt hat. er war dann auch gleich sehr freundlich... =O)

die gute nachricht: das band ist gar nicht gerissen, das hat die verrenkung beinhart überstanden. die schlechte nachricht: dafür ist der ansatzpunkt des bandes am knochen ausgebrochen, dieses knochenstückchen hängt jetzt an einem band-ende lose in meinem daumen rum und wird ohne hilfe nicht mehr von alleine zurück an seinen platz finden.

der op-termin wurde auf morgen verschoben, da darf ich mir sogar die art der betäubung selber aussuchen. ich bin für lachgas wie ossie osborne beim zahnarzt! je nach größe des knochensplitters wird der chirurg das teil mit bohrdrähten befestigen, die aus dem daumen rausschauen und mit plomben an der haut befestigt sind. die drähte werden dann in 6 wochen ohne narkose gezogen, was sicher angenehmer ist, als eine darmspiegelung, dennoch nicht erstrebenswert. also wäre mir die lösung über eine titanschraube lieber, die bleibt dann nämlich drinnen. das wäre dann halt zusätzliches gewicht am berg, dafür aerodynamischer als die plomben... ich werd mal fragen, ob sie auch carbon-schrauben haben! =O)

apropos extra-wünsche: meine cousine martina ist zufälligerweise krankenschwester im ukh meidling und besorgt mir trotz meiner bescheidenen 22 euro/mon selbstversicherung ein einzelzimmer. werde eine nacht stationär verbringen. da schlaf ich mich mal aus! =O)

und zu 95% kann durch diese behandlung die volle funktionsfähigkeit des daumens wieder hergestellt werden. das ist immerhin der gleiche prozentwert wie die wahrscheinlichkeit, dass wolfgangs flaschenhalter die flasche verliert. damit kann ich leben. =O)
der weitere plan: erstmal bekomme ich für 10 tage wieder eine schiene bis zum ellbogen, danach einen handlicheren (!) daumen-gips, da kann ich dann sogar das handgelenk wieder bewegen. heute habe ich schon alle formulare mit links ausgefüllt, erstaunlich, wie schnell man das lernt, wenn man muss... nach dem oiden moshe feldenkrais sicher eine sinnvolle übung! =O)

live aus dem krankenstand,

euer snick

der snick macht jetzt alles mit links...

... weil rechts der gips ist! =O)

aber der reihe nach. seit wochen freuten wir uns schon auf die semmering-mtb-tour mit der versprochenen schipisten-abfahrt. vielen dank noch mal an georg für die einladung, die bewirtung und die führung auf der genialen runde!

mehr zu der tour im oberen post. jedenfalls geht es am ende 800 hm hinunter, wunderschön über breite, grüne schipisten. der christian gab angefeuert durch unsere zurufe "stop! christian, bleib stehen! du bist falsch!" vollgas und wir sollten ihn mit einem riesen-grinser erst bei der talstation wiedersehen. also ihm nach, die piste runter, kommen 3 riesen wassergräben, aber echt überdimensional, bei 50 kmh eher anspruchsvoll zu meistern. dann kam der vierte... die mutter aller wassergräben, zu hoch zum überspringen, zu tief zum durchtauchen, zumindest für mich...

ich sehe das ding viel zu spät, weil ich zu knapp hinter wolfgang fahre. in der zehntelsekunde, die mir zum nachdenken bleibt, entschließe ich mich gegen einen sprung. wegen der sturzgefahr, nen? =O) also drücke ich das vorderrad rein in den graben, das verschwindet im nirgendwo. gleich darauf kommt die mörder-welle und mir verreißt es den lenker so stark, daß ich mir wohl dabei den rechten daumen verrenke. kurz darauf hebe ich ab, was eigentlich recht schön war, nur dann lande ich auf dem helm, bevors mich endgültig in meine einzelteile zerlegt und den hang runterwutzelt. peter, das wäre eine abfahrt für dich gewesen! =O)

mir ist sofort klar, dass mit dem daumen was nicht stimmt, ich suche meine weit verstreuten einzelteile zusammen und rolle mit wackeligen knien runter zu den anderen. der helm ist mehrfach gebrochen, ins dress ist ein loch gerissen, die hüfte geprellt, die beine abgeschürft und unter dem daumennagel quillt das blut hervor. alles in allem also halb so wild... =O) christian verrät mir nämlich die "daumen-regel" bei solchen sachen: wenns weh tut ist es nur geprellt. erst wenns nicht weh tut, dann ist es richtig schlimm.

der daumen wird dann immer dicker und unbeweglicher, also bringt mich christian nach dem (exzellenten) essen ins unfallkrankenhaus meidling. die röntgen-bilder zeigen bald, was los ist: seitenband im daumen gerissen, also super dezenten gips drauf bis zum ellbogen... =O) nur 3 stunden gewartet, alle sprachen der welt gehört bis auf deutsch. meidling - der big apple europas!

die gute nachricht: der gips kommt am dienstag runter. die schlechte: dann werde ich operiert und der daumen mit drähten und schrauben fixiert - darüber kommt dann ein neuer gips, darf alles nicht nass werden, damit hab ich jetzt endlich eine handfeste (!) ausrede, um mich weiter vor dem schwimmen zu drücken. =O) blöd nur, dass ich auch nicht radfahren darf die nächsten wochen. mit st pölten wird das also wohl nix und von roth werde ich mich auch abmelden, das bringt jetzt wenig.

an meinen künftigen arbeitgeber: tippen kann ich noch, nur meine händedrucke sind jetzt bissi waach. =O)

update folgt
euer snick