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Rammstein, ein ehemaliges Kloster und 226 Kilometer


...und natürlich auch die genialen TUC-Kekse!


Am Donnerstag, drei Tage vor dem Ironman Regensburg, packte ich abends meine sieben Sachen und wollte mir schnell eine Playlist für meinen iPod Shuffle zusammenstellen. Da ich weder Muse noch Zeit für eine ausgfeilten Mix hatte, zimmerte ich mir schnell ein Rammstein Best-Of zusammen. Dieses sollte mich das ganze Wochenende über begleiten. Tags darauf ging das Abenteuer los.


„Mercedes Benz, und Autobahn
Alleine in das Ausland fahren
Reise, Reise, Fahrvergnügen
Ich will nur Spaß, mich nicht verlieben.“ (Pussy)


Den Benz tauschte ich gegen einen ICE ein, der Spaß sollte in 48 Stunden dem Ernst weichen und verliebt bin ich bereits seit 12,5 Jahren! Ich war in weniger als vier Stunden in Regensburg und spazierte zum Hotel Karmeliten, das ich letzten Herbst für nur 49 Euro die Nacht buchte. Das günstige Zimmer ging mit einem geplanten Komfortverlust einher. Es diente in dem ehemaligen Kloster einem Mönch als Unterkunft. Originalgetreu fehlten Fernseher, Telefon, Dusche und auch WC. Eine Waschmuschel gab es aber. Zum Glück hatte ich zur Unterhaltung meinen iPod mit. Auf dem Weg zur Wettkampf-Registrierung war ich Feuer und Flamme für diese wundervolle Stadt:

„Rammstein - Ein Mensch brennt
Rammstein - Fleischgeruch liegt in der Luft“ (Rammstein)



Letzteres stellte sich als die „Wurstkuchl“ heraus. In der historischen Bratwurststube ließ ich mich gleich zu Bratwürstel auf Sauerkraut und Weißbier nieder. Noch war es nicht zu Spät für solche Experimente in der Wettkampf-Vorbereitung. Nach der üblichen Prozedur von Registrierung, Rennbesprechung und Pastaparty - alles hervorragend organisiert - ging es zurück ins Hotel.

Tags darauf brachte ich mein Rad und die zwei Wechselsäcke zum 10 km entfernten Guggenberger-See („Guggi“), einem ehemaligen Baggersee. Auch dort alles toll organisiert. Ein Shuttlebus brachte die Athleten wieder zurück in die Stadt. Wie ich Mike versprochen hatte, schaute ich in den Regensburger Dom. Dort zündete ich zwei Kerzen an - für die Toten und die Lebenden. Eine dritte sollte für die Athleten sein. Da ich jedoch zuwenig Geld dabei hatte, zählte ich die Athleten zu den Lebenden. Gilt das?

Am Wettkampftag wartete ich nach vier Uhr Tagwache, Frühstück und Spaziergang zum Zielgelände im Regen auf den Shuttelbus zum Start. Dort angelangt kostete mich ein dringendes Bedürfnis mit dem zugehörigen Warten vor dem Dixi-Klo weitere Minuten. Hastig das Rad aufgepumpt, in den Neo gequetscht und kurz eingeschwommen ging es um sieben Uhr richtig los. Mittendrin statt nur dabei lautete heuer meine Devise.

„Auf den Wellen wird gefochten
Wo Fisch und Fleisch zur See geflochten
...
Ahoi
Reise, Reise
Seemann, reise!
Und die Wellen weinen leise
...
Jeder tuts auf seine Weise“ (Reise, Reise)


So schwamm ich im größten Getümmel, bekam den einen oder anderen Hieb ab, war dafür fast immer im Sog der Meute. Der kleine See mit recht trüben Wasser zwang zu einer Streckenführung mit sechs Richtungswechseln, was die Orientierung nicht gerade erleichterte. Dennoch war ich nach 1h09min aus dem Wasser, eine neue persönliche Bestzeit. Nach einem raschen Wechsel direkt beim Rad ohne Sackerlsuchen, diese Option gab es hier, ging es zur zweiten Disziplin.


Da mein übergeordnetes Ziel nach dem letztjährigen Fiasko das Durchlaufen war, musste ich mich in Anbetracht zu geringer Trainingsumfänge am Rad bewusst zurückhalten. Mein Motto war daher ständig:

„Wer wartet mit Besonnenheit
der wird belohnt zur rechten Zeit“ (Rammlied)



Zwei Runden zu je 84 km mit Vorbeifahrt an Walhalla, zwei Donauquerungen und anschließendem Schlussstück nach Regensburg standen auf dem Programm. Die 700 hm pro Runde waren recht konzentriert zu Beginn und hielten rasante Abfahrten bereit. Bei einer fuhr mein "Roter Blitz" einen neuen Temporekord mit bestimmt 80 Sachen.

„Führe mich, halte mich
Ich fühle dich, ich verlass Dich nicht“ (Führe mich)


Tacho hatte ich keinen dabei. Überhaupt war mein Rad sehr puristisch ausgestattet: Flaschenhalter (kein Aero), Pannenspray für Schlauchreifen und Oberrohrtasche mit TUC-Keksen. Jawohl Kekse! Die waren Teil meiner im ICE zusammengebastelten genialen, aber ungetesteten Verpflegungsstrategie. Bei den acht Rad-Verpflegstationen je einen halben Riegel mit Iso, dazwischen Kekse. Ich brauchte einfach auch Salziges, damit ich den ganzen süßen Kram runterbekam. So kam ich nach 6h04min Fahrt im Dauerregen mit schwachen Wind in die zweite Wechselzone.

Nach einem recht schnellen Wechsel - ein paar Profis waren langsamer! - ging es auf die vier Laufrunden. Die vielen Zuschauer in der wunderschönen Altstadt von Regensburg sorgten für eine tolle Stimmung.

„Ich will eure Blicke spüren
Ich will jeden Herzschlag kontrollieren
...
Ich will eure Stimmen hören
Ich will die Ruhe stören
...
Ich will eure Hände sehen
Ich will in Beifall untergehen“ (Ich will)


Eine große Schleife in einem Park bot dazu eine Abwechslung, wie auch die Bodenbeschaffenheit: Asphalt, Kopfsteinpflaster, Wiese, Schotter, mal rauf, mal runter, es war alles dabei. Pro Runde ging es zweimal über die Donau. Ernährungstechnisch nahm ich pro Runde 3 Gels zu mir.

„Ich habe keine Lust etwas zu kauen
Denn ich hab keine Lust es zu verdauen“ (Keine Lust)


Um mir dann doch nicht komplett den Magen zu verkleben, wechselte ich die Gels mit den angebotenen Salzkeksen ab. Dazu gab es Wasser, das ich immer im Laufen trank. Auf der letzten Runde aß ich nichts mehr und trank nur noch Cola. Zusammen mit der bewährten Taktik der anfänglichen Zurückhaltung konnte ich am zweiten Halbmarathon noch ein wenig zulegen. Dem Magen ging es, Keksen sei dank, sehr gut. Der Puls konnte noch oben gehalten werden, jedoch wurden die Beine mit der Zeit schwer.

„Geadelt ist wer Schmerzen kennt
Vom Feuer das in Lust verbrennt
...
Mein heißer Schrei
Feuer frei!“ (Feuer frei)



Mit einer Marathonzeit von 4h12min kam ich nach insgesamt 11h32min47s kaputt, aber überglücklich ins Ziel. Meinen Wunsch einer Sub12 Zeit konnte ich mir somit erfüllen. Gut, ich hatte schon weit bessere Zeiten, aber diesmal schaffte ich es, den vorhandenen Trainingszustand ohne nachträgliche „hätte ich doch“-Gedanken in eine akzeptable Zeit zu verwandeln. Dabei hatte ich immer Spaß an der Sache, auch Dank der perfekten Organisation und des tollen Publikums.

Da ich voll Endorphinen war, brauchte ich drei Weißbier um wenigstens ein paar Stunden schlafen zu können. So ein Ironman-Tag ist ganz schön irre.

„Der Wahnsinn
Ist nur eine schmale Brücke
Die Ufer sind Vernunft und Trieb“ (Du riechst so gut)


Wenn der Wettkampf die Brücke darstellt, sind dann Vernunft und Trieb der Start bzw. das Ziel? Oder umgekehrt? Wenn man von der Brücke fällt, wo ist man dann? Im Reich des Did-not-finish? So viele Fragen!

Bevor ich mir aber noch mehr Gedanken darüber mache und endgültig verrückt werde, lege ich mir eine neue Playlist an. Vielleicht Coldplay? - Brrrrr, niemals! Dann lieber Klapsmühle.


Kärnten Ironman Austria 2011


Es war einmal ein kleiner Mann,
der fing mal zu trainieren an.
Im April dies Jahr war’s dann so weit,
es kam die erste Trainingseinheit.
Laufen stand auf dem Programm,
was der Andi ja schon kann.
So richtig schnell war er noch nicht,
drum endet hier noch nicht die G´schicht.
Beim Schwimmen, Radfahren und auch Laufen
musste er ganz schön viel schnaufen.
Oft zu faul die Laufschuh anzuziehn,
ziehte sich das Training ganz schön hin.
Doch mit den Drakes gemeinsam Radln,
stärkte stetig seine Wadln.
Und schwimmen gehn statt fern zu sehn
fand er auch schön langsam schön.
Der Tag der Wahrheit war nun da,
und auch der Drakes-Support, hurra!
Die Hymne spielt, der Startschuss fällt,
der Andi in die Fluten schnellt.
Den Christian hat er noch kurz gesehn,
doch ab nun muß jeder seinen eigenen Weg gehn.
Boje eins, und dann auch zwei,
sehnte er das Ende der 3,8km Schwimmen herbei.
Endlich geschafft und aufs Rad gestiegen,
konnte er die ersten 90km fast fliegen.
Ruperti rauf und wieder runter,
Radeln ist „fun“ und hält auch munter.
Die zweiten 90km was soll man sagen,
da musste er sich schon ganz schön plagen.
Ne Wespe kam noch kurz vorm Ende,
die stach ihn in die Lippe und nicht in die Lende.
Mit Schmerzen im Knöchel und die Lippe angeschwollen,
wollte er beim Laufen das Feld aufrollen.
Ein Tip vom Christian war Goldes wert,
Vereisungsspray ist nie verkehrt.
Die Birne leer, der Körper schwer,
lief er die 42km wie ein Bär.
Zum großen Glück musste er nie gehen,
und auch das Ende war schon abzusehn.
Er lief und lief und wurde immer schneller,
und auch das Funkeln in den Augen immer heller.
Das Ziel schon wirklich, wirklich nah,
hörte er die Menge und es war einfach wunderbar.
Die letzen Meter wie ein Düsenflieger,
fühle er sich wie ein Sieger.
Die Massen tobten und jeder war ein Fan,
nun wusste er... "You are an Ironman!"

Triathlon da capo


Beim Durchforsten meines alten Trödels stieß ich auf drei Rad-Kataloge vom mittlererweile abgebrannten Schuh Ski aus den Jahren 1991, 93 und 94. Ich habe mich beim Anschauen königlich amüsiert und möchte diesen Genuss meinen Sportfreunden nicht vorenthalten.

Anfang der Neunziger traf man eine - sagen wir mal kreative - Farbwahl bei der Gestaltung von diverser Sportausrüstung. Dies wird deutlich beim BASSO Kronos um 42.300 Schilling. Ästhetik pur mit 16 Gängen. Man beachte den anatomisch korrekten Winkel des Triathlonlenkers. Die Profis heutzutage sollten sich zurückbesinnen und die überstreckte und auch oft überhöhte Sitzposition aufgeben.

Für die Materialfetischisten gab es bereits vor 18 Jahren viele Möglichkeiten sein Geld anzubringen. Zum Auffrisieren der Aerodynamik investierte man in knallrote 3- bzw. 5-speichige FIR-Laufräder - selbstverständich in 26 Zoll. Der Hingucker schlechthin für günstige 34.000 Schilling. Weitere Sekunden konnten mit einem passenden Triathlonlenker gewonnen werden, der viel mehr Griffmöglichkeiten bot als die unbequemen Modelle heute.

Bei Ausfahrten auf dem Rennrad musste man nicht auf modische Kleidung verzichten. Dezente Farben fügten sich harmonisch in gefälligen Mustern zusammen und schmeichelten dem Auge. Auf Landstraßen oder in der Stadt wurde man leicht als professioneller Radler erkannt und konnte sich bewundernder Blicke sicher sein. Auf Funktionalität musste man dennoch nicht verzichten und mit den stoffüberzogenen Styroporhelmen oder dem schicken Kapperl war ganz nebenbei auch der Kopf geschützt.

Das Bild rechts zeigt einen schnellen Wechsel beim Staffeltriathlon vom Schwimmen aufs Radfahren. Man beachte den Neoprenanzug, dessen dünnes Material perfekt und ohne Falten am Körper sitzt um höchste hydrodynamischen Ansprüchen zu genügen! Das Rad ist unglaublich innovativ mit STI-Schaltung und Carbon-Rahmen. Das Ganze gab es 1993 um 78.000 Schilling. Setzt man zwei Prozent jährliche Inflation an, so enspräche dies heute läppischen 7.700 Euro - wenn schon Triathlon, dann richtig!

Ich sehne die nächste Retro-Welle im Sport herbei, damit wir endlich wieder so tolles Material wie früher bekommen und nicht ständig mit den langweiligen schwarzen Rädern in unschicken Klamotten rumfahren müssen.

Euer Stil-Berater

Andi

IRONMAN Germany, Frankfurt/M



Keine Angst, der Marshal am Motorrad hat das alles unter Kontrolle... =O)

Neue Trainingslehren

Der Triathlon kennt ja bekanntlich viele Trainingsarten, aber diese ist mir bisher noch nicht untergekommen. Wahrscheinlich versteht man das unter wettkampfspezifischem Training.

http://de.youtube.com/watch?v=U_6tOzt-nfM

Unterwasserkamerataucherbrillenwollmilchsau


Das ist ja mal eine coole Erfindung. Wenn das nichts für unseren Head-Coach Peter ist, nachdem ihn das Premium-High-End-Plastiksackerl so enttäuscht hat... =O)


Mehr unter



Aus der Equipment-Abteilung

Euer

Snick

+++ JETZT NEU: DRAKEAMIN! +++


Liebe Triathleten!


Wer hat noch nicht davon gehört - vom neuen Wundermittel aus dem renomierten Hause der Irondrakes. Die ganze Saison über wurde in Wechselzonen darüber gemunkelt, hinter vorgehaltener Hand davon erzählt, teilweise sogar schon unter dem Tisch damit gehandelt.


Jetzt sagen wir: Schluß damit! Deshalb ist hier und jetzt weltweit erstmals erhältlich: Die neue, große 100 Stück Dose DRAKEAMIN! Mit ihr findet selbst der ambitionierte Triathlet sein Auskommen für eine gesamte Ironman-Vorbereitung.



Was ist aber nun das Besondere an DRAKEAMIN? Wissenschaftliche Studien unter der Leitung von Diplom-Trainer Pete aus dem Triathlon-Forschungszentrum Bisamberg zeigen, daß je nach Trainingsstand und physischen Voraussetzungen der Probanden teilweise enorme Leistungssteigerungen verzeichnet werden konnten. Die spezielle Zusammensetzung der Inhaltstoffe von DRAKEAMIN bewirkt eine statistische Normalverteilung der Testergebnisse mit dem oberen Grenzwert von 10h39.

DRAKEAMIN ist somit derzeit weltweit das einzige legale Mittel, das Finisherzeiten von unter 10h40 auf der Triathlon-Langdistanz garantiert!



Dazu Stimmen von zufriedenen DRAKEAMIN-Kunden:



IronChris, Schwechat
"Ja... DRAKEAMIN ist phantastisch, ich meine... es ist einfach unglaublich. Ich habe durch meine Trainingspartner davon erfahren... Anfangs war ich etwas skeptisch, weil jeder meinte, hey, da ist ein neues Mittel am Markt, das bringt dich garantiert unter die 10h40... Und davon habe ich schon so lange geträumt. Jedenfalls habe ich es einfach ausprobiert und... was soll ich sagen, es funktioniert! Durch meine zahlreichen Dienstreisen konnte ich nicht so viel trainieren dieses Jahr... dennoch habe ich in Kärnten - also beim Ironman - in 10h39 gefinisht. Ich bin überglücklich!"



Snick, Wien
"Als strenger Verfechter der Windschattenregel stehe ich auch solchen leistungssteigernden Mitteln natürlich äußerst kritisch gegenüber. Beides würde ich NIEMALS anwenden. Dann habe ich es doch ausprobiert und was soll ich sagen, ich bin begeistert! Ohne DRAKEAMIN hätte ich wohl nie meine Endzeit von 10h24 in Kärnten erreicht. Jetzt habe mir bereits die DRAKEAMIN Sonderedition "Kona" für 2008 bestellt. Endlich habe auch ich eine Chance auf Hawaii!"


Wie Sie sehen, hat DRAKEAMIN bereits in seinem ersten Jahr am Markt Dutzenden Triathleten ihre langersehnten Träume erfüllt. Greifen Sie jetzt zum Hörer und wählen Sie die eingeblendete Nummer, wenn auch Sie die Nase voll haben von sinnlosen Längen im Pool und stürmischen Radfahrten im Norden von Wien.


Und wenn Sie jetzt sofort bestellen, bekommen Sie nicht nur die neue, große 100 Stück Dose DRAKEAMIN, sondern gleich zusätzlich die DRAKEAMIN Sonderedition "Kona", die Sie garantiert in nur zwei Jahren nach Hawaii bringt. Unter den ersten 30 Anrufern wird außerdem ein zweiwöchiges Trainingslager in Cesenatico mit dem legendären Irondrakes Triathlon Team verlost. Verpassen Sie nicht die Chance Ihrer Triathlon-Karriere. Greifen Sie jetzt zu!

Gemäß § 13 Abs 2 Z 1 AMDG (Arzneimittel und Doping Gesetz) sind wir verpflichtet, den originalen und bei der Österreichischen Kammer für Arzneimittel und Doping zur Bewilligung eingereichten Beipackzetteltext zu veröffentlichen:

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Drakeamin
50mg

Lutschpastillen
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Gebrauchsanweisung


Wirkstoff:
Benzydaminhydrochloridorthophosphatasetropamin
Extrakt der nur in Maui heimischen Kokospalmenrinde; erste Synthese 1988 durch Frederic Allen, der das Präparat erfolgreich an seinem Bruder getestet hat.


Bestandteile:
150mg Erythropoetin (Farbstoff), 250mg Dehydroepiandrosteron (Zuckeraustauschstoff), 20mg Voltaren (Füllstoff), 100mg Prednisolon (Konservierungsmittel) und 25mg bovines Somatotropin (Geschmacksträger).


Arzneiform:
Saccharosefreie Lutschpastillen


Packungsgröße:
100 Pastillen


Namensgebung:
Im Volksmund „9-Stunden-Perle" genannt, leitet sich die Handelbezeichnung von der polynesischen Bezeichnung des Pflanzenextrakts „dra – kea – min" ab, was soviel bedeutet wie „Der Bezwinger (dra = Sieger, Anführer) jubelt (kea = sich über andere erheben, Hände in Höhe reißen) zur neunten Stunde (min = neun)". Die laufende Polynesiologie-Diskussion geht jedoch von einem Übersetzungsfehler aus. Richtig bedeutet „kea" in einem nordwestpolynesischen Dialekt nämlich „aufstehen", womit sich der Satz „Der Bezwinger steht um neun Uhr auf" ergibt. Kulturgeschichtlich deckt sich das mit der Lebensweise der hawaiianischen Stammesführer, die nur zu speziellen Anlässen (z.B. kultische Handlungen wie das Erklimmen heiliger Berge) vor ca. 9 Uhr aufstehen.


Wirkungsweise:
Fördert die Durchgängigkeit der Ganglien und steigert somit die geistige Denkleistung und das Zeitgefühl in einem derartigen Ausmaß, dass die exakte Abschätzung der einzuhaltenden Geschwindigkeit bei zurückzulegenden Teilstrecken in mehreren Fortbewegungsarten ermöglicht wird.


Anwendungsgebiete:
Alle Tätigkeiten, die mit der pünktlichen Durchführung komplexer Bewegungsabläufe verbunden sind, wie z.B.
Berufliche Lkw-Fahrten im Huckepack – Verkehr (Termingetreue Abwicklung in Kombination mit Fähre und Bahn)
Arbeit bei Zustelldiensten, inkl. Post ("drive-and-go-upstairs"-Modus)
Triathlon
Weltraummissionen mit Mondlandung (Zusammenspiel von Trägerrakete, Raumkapsel und Mondlandeeinheit)


Dosierung:
Normale Einnahme: 1x täglich
Bei Einnahme vor Langdistanz-Triathlons:
Unter 10h30 Stunden: 3x täglich
Unter 9 Stunden: 5x täglich
Unter 8 Stunden: Informieren Sie sich besser bei Ihren Arzt oder Apotheker oder einschlägigen Literatur (z.B. Ole Petersen: Ironman – Das 8-Stunden-Programm)


Wechselwirkungen:
Es bestehen sowohl förderliche wie auch nachteilige Wechselwirkungen.
Positiv wirken:

  • 25-Stunden-Trainingspläne zur Förderung der geistigen Denkleistung und Steigerung der Pünktlichkeit
  • Leichte Transportmittel (Einsatz bei der Post: Zweitakt-Mopeds mit schmaler Bereifung; Triathlons: Carbonrahmen mit Vorbauten aus Glasfasern, dafür abmontierten Bremsgriffen)
  • Ganzkörpermassagen von bis zu 24-jährigen, blonden Mädels mit einem BMI von maximal 22.

Als negative Wechselwirkungen sind folgende bekannt:

  • Radhelme mit hohem cw-Wert (vgl. gelbe Helme von Postlern)
  • Ungünstige, zu aufrechte Sitzposition, weil durch die Unterbindung des Blutzustroms des Hypothalamus die mentale Kapazität für das Splitzeitenrechnen beeinträchtigt wird.
  • Laufräder mit einem Gewicht von über 1700 Gramm pro Paar.
Nebenwirkungen:
Die dauerhafte Einnahme des Präparats kann zu folgenden Störungen führen:

  • Nackenverspannungen (Minutenweises auf-die-Uhr-schauen).
  • Beeinträchtigungen des Kehlkopfes sowie spastische Verkrampfungen der Gesichtsmuskulatur (weil es trotz wiederholten Fluchens schon wieder nicht klappt, ein 5 x 15-Kilometer-Intervall pünktlich im 42er-Schnitt zu fahren).
  • Trockener Mund und Rissbildung an Mundwinkeln und Lippen (aufgrund des ständigen Hinweises gegenüber der Lebensabschnittspartnerin, dass die Trainingseinheit heute eh nicht so lange dauert).
  • Vernachlässigung des sozialen Umfeldes, das keine intensive Begeisterung für Ausdauersportarten (insbesondere Triathlon) hegt.
Stand der Gebrauchinformation:
Oktober 2007

Zulassungsinhaber und Hersteller:
IronChris&Pete Ltd. Patent 23726814AT94 angemeldet.
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Frauen & Triathlon


Das ist der Link zum interessanten Thema "Frauen & Triathlon" - gefunden auf 99er Homepage...
Insbesondere der aus dem leben gegriffene, bespielhafte Mann-Frau Dialog ist lesenwert :=) (= siehe erstes Kommentar von Rocco)

Was Triathleten wirklich meinen


Triathleten sind eigene Menschen. Weder sie selbst verstehen oft nicht, warum sie sich das Ganze antun und noch schwieriger fällt es den Mitmenschen, die mit Sport nicht viel am Hut haben. Klar, dass es hier auch sprachlich zu Missverständnissen kommen kann.

Hier zehn Übersetzungen Triathlet-Mensch, um die Kommunikation zu erleichtern:

  1. Ich genieße es in der Natur zu sein.

  2. = Ich trainiere bei jedem Wind und Wetter. Stürme sind Krafteinheiten auf dem Rad, 35° im Schatten eine gute Vorbereitung auf Hawaii und Lanzarote.

  3. Ich fahre gerne Rad.

  4. = Mein Tacho auf dem Rad hat am Ende des Jahres mehr Kilometer oben als der meines Autos. Radfahren beginnt ab 100km und 32 km/h Schnitt. Darunter ist es bummeln.

  5. Ich gehe gerne laufen.

  6. = Intervalltraining bis der Magen rebelliert? Ich bin dabei. Lange Läufe bei 30° im Schatten? Ich bin dabei.

  7. Ich bin gerne ehrenamtlich tätig.

  8. = Wenn ich nicht selbst bei einem Wettkampf dabei bin, stelle ich mich als Helfer zur Verfügung. Auch lange Anreisen sind da kein Hinderniss.

  9. Ich genieße auch die ruhigen Momente.

  10. = Tapering = Unmittelbare Wettkampfvorbereitung = Kommunikation für zwei Wochen auf das unbedingt notwendige reduziert.

  11. Ich fahre mindestens 3-4x pro Jahr auf Urlaub.

  12. = Zwei Trainingslager, ein Wettkampf im Ausland und ein Trainingslager light (aka Urlaub).

  13. Ich plane meine Urlaube gerne spontan.

  14. = Der Sommerurlaub kann erst gebucht werden, wenn ich weiss wie mein Wettkampf Anfang des Sommers ausgefallen ist. War er gut ist ein kurzer Urlaub unmittelbar danach möglich. War er es nicht wird noch ein Wettkampf Ende des Sommers eingeschoben und der Urlaub in den Herbst verlegt.

  15. Ich bin nicht so der Wintersportler.

  16. = Kälte ist mir zuwider. Ich kann im Winter im freien weder schwimmen, noch radfahren oder laufen. Ski/Snowboardurlaube sind mitten in der Vorbereitung viel zu gefährlich.

  17. Ich bin recht ehrgeizig.

  18. = Acht Monate meines Jahres drehen sich um einen Event. Die restlichen vier darum, wie ich es die nächsten acht Monate besser machen kann.

  19. Ich liebe Kinder!

  20. = Kinder machen sich klasse auf Finisherfotos!

Sei ehrlich, wieviel Antworten treffen auch auf Dich zu?

P.S.: Post größtenteils übernommen von Martin Mühl www.myroadtokona.at

Du weißt Du bist ein Triathlet

  1. Du ißt so viel, dass Deine Freunde glauben Du hast eine Esstörung.
  2. Du schläfst 10 Stunden in der Nacht und brauchst trotzdem einen einstündigen Mittagsschlaf.
  3. Es fällt Dir schwer mit Rennradlern eine Ausfahrt zu machen weil Sie entweder zu schnell fahren oder nicht weit genug.
  4. Du bist absolut ungenießbar und launisch an Ruhetagen und wirst zum Monster in der Taper-Phase.
  5. Du fühlst Dich unwohl wenn Du nicht mindestens 2x am Tag trainierst.
  6. Du nervst alle Kollegen damit, auch nur ein Stockwerk mit dem Lift fahren zu wollen, weil Du Deine Beine schonen willst.
  7. Sobald Du irgendwo warten musst, beginnst Du Deine Beine und Arme zu dehnen.
  8. Morgens um 6:30 Uhr 3km zu schwimmen sind für Dich ein guter Start in den Tag.
  9. Leute Dich fragen wie oft Du in der Woche trainierst und es für Dich ganz normal ist mit “8-10x” zu antworten.
  10. Dein Rad-Tacho im Jahr mehr km drauf hat als Dein Auto.
  11. Du Dir eine 12stündige Übertragung eines Ironman ansehen kannst ohne dass Dir fad wird.
  12. Dein Rad mehr gekostet hat als Dein Auto.
  13. Dir Deine langen Trainingseinheiten am Wochenende wichtiger sind als sich mit Freunden zu besaufen.
  14. Du Doch mal fortgehst und den ganzen Abend nur ans Training denken kannst.
  15. Du mehr Wasserflaschen als Gläser zu Hause hast.
  16. Du keine Urlaube, sondern nur mehr Trainingslager machst.
  17. Dein Badetuch nie trocken ist.
  18. Dir jemand einen Becher Wasser gibt und Du ihn instinktiv über Deinen Kopf schütten willst.
  19. Du auf die Frage nach deinem Alter mit M25 antwortest.
  20. Deine Vorstellung von einem tollen Geburtstag darin besteht, mit deinen Freunden die Anzahl deiner Jahre in Kilometern zu laufen.
  21. Du versuchst, Mädels mit deiner Kilometerzeit zu beeindrucken.
  22. Deine Trainingseinheiten dadurch begrenzt sind, wie viel Zeit du hast, und nichtwie weit du zu laufen imstande wärst.
  23. Du frühmorgens aufwachst, und dein erster Gedanke ist: Wie hoch ist mein Ruhepuls?
  24. Du trotz eines Gewitters 2 Stunden Laufen gehst, und es richtig geniesst, schön nass und dreckig zu werden.
  25. Du denkst, ein Ironman wäre einfacher als ein Marathon, weil man da nicht so schnell loslaufen muss.
  26. Du ein Auto mit Automatik mietest, um zu einem Ironman zu fahren. Du besitzt zwar ein Auto mit Handschaltung, aber weder du noch dein Freund werden in der Lage sein, damit nach Hause zu fahren.
  27. Du es natürlich empfindest, dein "Geschäft" hinter einem Baum im Wald zu verrichten.
  28. Dir keiner mehr glaubt, wenn du "Nie wieder" sagst.
  29. Du an einem 10-km Lauf teilnimmst, um deine "Grundschnelligkeit" zu verbessern.
  30. Du nach einem 5-km Lauf noch 5 km auslaufen gehst, um dein Tun wenigstens halbwegs als Trainingseinheit bezeichnet zu haben.
  31. Du Arbeit als Regenerationszeit zwischen den Einheiten betrachtest.
  32. Dich deine Arbeitskollegen nicht fragen, ob du am Wochenende trainieren gehst, sondern wie oft und wie weit.
  33. Du beim Autofahren immer eine Wasserflasche dabei hast.
  34. Du im Urlaub, wo andere die Sau rauslassen, um 22.00 h ins Bett gehst, weil morgen eine lange Einheit gefahren wird.
  35. Du auswendig weißt, wie viele Proteine ein Energieriegel enthält.
  36. Du dir ernsthaft überlegst, deine Staatsbürgerschaft aufzugeben, um bei den Olympischen Spielen für Tonga, Jemen, oder Tschad im Triathlon an den Start zu gehen.
  37. Die Leute dich dafür loben, dass du 15 km am Stück durchlaufen kannst, und du das als Beleidigung ansiehst.
  38. Deine Beine im Sommer besser rasiert sind, als die deiner Freundin.
  39. Sich deine Frau keine Sorgen macht, wenn du bereits vor 2 Stunden laufen gegangen bist.
  40. Du ein Foto für eine Bewerbung brauchst, und du nur Wettkampffotos besitzt.
  41. Du die Finisher T-Shirts von Volksläufen beim Radservice zum Kettenputzen verwendest.

To be continued ...